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Samstag, 8. Februar 2025
Hollabrunn – Droß 4:3 (3:1)
Testspiel, 8.2.2025
Kunstrasenplatz Hollabrunn, 20
Torreiches Testspiel am frühen Samstagnachmittag zwischen dem ATSV Hollabrunn aus der niederösterreichischen 1. Klasse Nordwest und dem SV Droß aus der 2. Klasse Südliches Waldviertel/Wachau, wo sie die Herbstsaison als Tabellenzweiter abgeschlossen haben.
Dieses Spiel um 13 Uhr war nicht das einzige Match an diesem Tag am Kunstrasenplatz in der niederösterreichischen Stadt Hollabrunn. Der Platz liegt durch die Aumühlgasse getrennt gegenüber dem Hollabrunner Stadion. Dadurch hat der Platz einen eigenen Eingang und ist eine eigene Anlage, auch wenn die Mannschaften die Kabinen des nahen Stadions benutzen. Gebaut wurde der Kunstrasenplatz 2001 im Zuge der Infrastrukturmaßnahmen der seinerzeitigen Frank-Stronach-Akademie im Hollabrunner Sportinternat, in der Stronach aufgrund seiner Pferdeleidenschaft „Mustangs“ genannte Jugendspieler für seine Austria ausbilden ließ. Mit den Stronach-Geldern wurde damals auch die Tribüne im Stadion gebaut. Der Kunstrasenplatz war für die Akademie gedacht. Nachdem Stronach das Interesse am Spielzeug wieder verloren hatte und die Akademie 2009 zusperrte, richtete einige Zeit später der SV Horn 2013 dort sein Nachwuchsleistungszentrum ein. Eine Vereinbarung zwischen dem Sportinternat und dem ATSV Hollabrunn ermöglichte 2017 auch diesem die regelmäßige Nutzung des Kunstrasenplatzes. 2022 wurde das Spielfeld mit einem neuen Belag versehen und zwei Betonstufen mit Sitzbänken für Publikum errichtet.
Freitag, 21. Februar 2020
Lost Ground Waldsportplatz, ATSV Hollabrunn
21.2.2020
Der Arbeiter-, Turn- und Sportverein Hollabrunn wurde 1919 im niederösterreichischen Hollabrunn gegründet. Anfangs wurde nur geturnt, 1923 dann die Sektion Fußball gegründet. Bis zur Abspaltung und Gründung des SC Hollabrunn 1948 war der ATSV der einzige Fußballverein. Dann entwickelte sich eine gesunde Rivalität des politisch roten ATSV und des hochambitionierten und deswegen mehrmals in finanzielle Probleme schlitternden, politisch schwarzen SC Hollabrunn bis sie 2007 zum FK Blau-Weiß Hollabrunn fusioniert wurden. Aus dem angestrebten Landesliga-Aufstieg wurde nichts: Der Fusionsverein schaffte 2008 den Aufstieg aus der 2. Klasse in die 1. Klasse und 2010 weiter in die Gebietsliga. Dort war der größte Erfolg der zweite Platz 2010/11 bevor es wieder bergab ging. Während es den SC Hollabrunn heute nicht mehr gibt, blieb der ATSV Hollabrunn auch in der Fusionszeit als eigenständiger Verein weiter sportlich aktiv und spielte mit seinem 1995 gegründeten Frauenteam 2000 bis 2013 in der niederösterreichischen Frauen-Landesliga sowie 2013/14 für eine Saison in der 2. Liga Ost, der zweithöchsten Spielklasse. Nach dem freiwilligen Abstieg 2014 ging es noch in der Landesliga weiter bis das Frauenteam 2017 aufgelöst wurde. Währenddessen war das Projekt FK Blau-Weiß Hollabrunn gescheitert und wurde 2016 mit dem ATSV (rück-)fusioniert, der seit 2016/17 damit nun auch wieder eine Männer-Kampfmannschaft stellt.
Seine Spiele trägt der ATSV Hollabrunn nicht mehr hier auf dem Waldsportplatz, sondern im Stadion aus, wo bis zur Fusion zu Blau Weiß Hollabrunn 2007 bis 2016 der Stadtrivale SC Hollabrunn gespielt hatte.
Den Pachtvertrag für die ATSV-Traditionsspielstätte hatte die Stadtgemeinde 2015 gekündigt. Der Vereinssitz übersiedelte in ein neuerrichtetes Klubhaus am Stadion. Das alte ATSV-Klubhaus am Waldsportplatz wurde von der Stadt den Pfadfindern übergeben und die Nutzung der Anlage ist seit längerer Zeit Gegenstand politischer Debatten. Derweilen verwildert das ehemalige Spielfeld und ein Teil ist von den Pfadfindern auch bereits abgezäunt. Fußball wird hier wohl leider nie mehr gespielt werden.
















Der Arbeiter-, Turn- und Sportverein Hollabrunn wurde 1919 im niederösterreichischen Hollabrunn gegründet. Anfangs wurde nur geturnt, 1923 dann die Sektion Fußball gegründet. Bis zur Abspaltung und Gründung des SC Hollabrunn 1948 war der ATSV der einzige Fußballverein. Dann entwickelte sich eine gesunde Rivalität des politisch roten ATSV und des hochambitionierten und deswegen mehrmals in finanzielle Probleme schlitternden, politisch schwarzen SC Hollabrunn bis sie 2007 zum FK Blau-Weiß Hollabrunn fusioniert wurden. Aus dem angestrebten Landesliga-Aufstieg wurde nichts: Der Fusionsverein schaffte 2008 den Aufstieg aus der 2. Klasse in die 1. Klasse und 2010 weiter in die Gebietsliga. Dort war der größte Erfolg der zweite Platz 2010/11 bevor es wieder bergab ging. Während es den SC Hollabrunn heute nicht mehr gibt, blieb der ATSV Hollabrunn auch in der Fusionszeit als eigenständiger Verein weiter sportlich aktiv und spielte mit seinem 1995 gegründeten Frauenteam 2000 bis 2013 in der niederösterreichischen Frauen-Landesliga sowie 2013/14 für eine Saison in der 2. Liga Ost, der zweithöchsten Spielklasse. Nach dem freiwilligen Abstieg 2014 ging es noch in der Landesliga weiter bis das Frauenteam 2017 aufgelöst wurde. Währenddessen war das Projekt FK Blau-Weiß Hollabrunn gescheitert und wurde 2016 mit dem ATSV (rück-)fusioniert, der seit 2016/17 damit nun auch wieder eine Männer-Kampfmannschaft stellt.
Seine Spiele trägt der ATSV Hollabrunn nicht mehr hier auf dem Waldsportplatz, sondern im Stadion aus, wo bis zur Fusion zu Blau Weiß Hollabrunn 2007 bis 2016 der Stadtrivale SC Hollabrunn gespielt hatte.
Den Pachtvertrag für die ATSV-Traditionsspielstätte hatte die Stadtgemeinde 2015 gekündigt. Der Vereinssitz übersiedelte in ein neuerrichtetes Klubhaus am Stadion. Das alte ATSV-Klubhaus am Waldsportplatz wurde von der Stadt den Pfadfindern übergeben und die Nutzung der Anlage ist seit längerer Zeit Gegenstand politischer Debatten. Derweilen verwildert das ehemalige Spielfeld und ein Teil ist von den Pfadfindern auch bereits abgezäunt. Fußball wird hier wohl leider nie mehr gespielt werden.
















Kunstrasenplatz Hollabrunn
Hollabrunn, 21.2.2020
Der zum Sportinternat Hollabrunn gehörende Kunstrasenplatz wurde 2001 im niederösterreichischen Hollabrunn eröffnet. Er liegt auf der anderen Straßenseite als das städtische Stadion. 2018 gab es Aufregung, als das Sportinternat aus Haftungsgründen den von den Vereinen der Umgebung für die Wintervorbereitung genutzten Kunstrasenplatz kurzfristig sperrte.










Der zum Sportinternat Hollabrunn gehörende Kunstrasenplatz wurde 2001 im niederösterreichischen Hollabrunn eröffnet. Er liegt auf der anderen Straßenseite als das städtische Stadion. 2018 gab es Aufregung, als das Sportinternat aus Haftungsgründen den von den Vereinen der Umgebung für die Wintervorbereitung genutzten Kunstrasenplatz kurzfristig sperrte.










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