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Sonntag, 16. August 2026

Rapid – GAK 8:0 (5:0)

Bundesliga, 3. Runde, 16.8.2026
Weststadion, 17.651

Der höchste Sieg in zehn Jahren Weststadion. Das Spiel begann gleich in der ersten Minute mit der ersten Torchance von Dahl. Wenige Minuten später hatte Kara bereits zwei Tore erzielt und das Toreschießen hörte nicht auf. Adamsen traf gleich viermal. Dazu konnten auch Demir und Cvetković treffen. Der GAK war in allen Belangen beachtlich hoffnungslos unterlegen.
10 Jahre Weststadion war das Thema zu Beginn im Block West, das mit zahlreichen Weststadion-Schals zelebriert wurde. Mit dem Kantersieg wurde es ein froher, ausgelassener, feiernder Support. Adamsen bekam nach Schlusspfiff seinen verdienten Sonderapplaus. Der wohl nicht mehr lange GAK-Trainer bleibende Ex-Rapidler Feldhofer wurde noch während des Spiels besungen: „Feldhofer Ferdl, wir singen Feldhofer Ferdl!“
Ihm galt ein Spruchband am GAK-Sektor, das seinen Rauswurf forderte. Die Fetzen nahmen sie dort zur zweiten Halbzeit wieder ab und verließen großteils den Block vor dem Ende.
Ein guter Rapid-Abend mit historischem Sieg.

Samstag, 16. Mai 2026

Blau-Weiß Linz – GAK 0:3 (0:1)

Bundesliga, Unteres Play-off, 10. Runde, 16.5.2026
Donauparkstadion, 5.595

Im direkten Duell wurde der Bundesliga-Abstieg entschieden. Spannender konnte es nicht sein. Drei Saisonen war Blau-Weiß Linz erstmals zurück in der Bundesliga und muss nun wieder hinunter in die zweite Liga. Blau-Weiß Linz musste als Tabellenletzter gegen den vorletzten GAK gewinnen, denen auch ein Remis gereicht hätte. Schon in Minute 6 fiel das 0:1 und auch nach der Pause erzielte der GAK wenige Minuten nach Wiederbeginn ein Tor. Das zuletzt heimstarke Blau-Weiß, die zuvor alle Heimspiele im Play-off gewonnen hatten, hatte zwar Chancen, doch die Nerven schienen nicht mitzuspielen. Es reichte nicht und am Ende ging das Spiel 0:3 aus.
„Heute kein Erbarmen – eure Stimme muss versagen!“ motivierte ein Spruchband am Kurveneingang den blau-weißen Anhang und auch die Mannschaft wurde nach dem Aufwärmen am Spielfeld mit Motivationsansprache adressiert. Mit Pyro-Intro über die ganze Tribünenlänge leitete man hier das Spiel ein und sang für Blau-Weiß. Gratulation ging von Pyromanen und Blauhelmen an die befreundeten Ultras Regensburg zu deren 25-jährigen Jubiläum. Doch man musste das Scheitern sehen. Kurze Aufregung gab es Mitte der zweiten Hälfte nur um einen Becherwurf von den Rängen. Die in den letzten Spielminuten am Spielfeldrand postierte Polizei hatte aber nichts zu tun. Am blau-weißen Fanblock hingen zum Schluss nicht mehr Fanklub-Transparente und Gruppenfetzen sondern über dem Stahlstadt-Kollektiv-Banner „Getragen von grenzenloser Unbeugsamkeit“ als Botschaft und Versprechen „Liebe kennt keine Liga / der SKV kommt wieder!“
Mit rot-weißem Pyro-Intro startete der GAK-Block um die Society Graz ins Spiel. Hier hatte es ja zuletzt einen Aufsehen erregenden Hinauswurf des RED FIRM Supporters Club aus der Kurve gegeben. Der volle Block konnte schon früh über die Führung jubeln. Spruchbänder sandten dem schwer erkrankten GAK-Fan Patrese Genesungswünsche, freuten sich über den Zweitligameistertitel der Freunde von Čelik Zenica („Čelik Šampion“ / „Meister Čelik“) und der Rote Westen lud den zuvor lange Jahre für Blau-Weiß Linz aktiven GAK-Sportdirektor Tino Wawra zur Feier der Erstklassigkeit zum Trinken (im regionalen Sprachgebrauch „sprühen“) ein. „Nur mehr GAK!“ und „Super Rote!“ bejubelte der GAK-Fanblock am Ende mit seiner Mannschaft den nach harter Saison geschafften Erfolg.
Von außerhalb des Stadions krachte ein Feuerwerk, das man dem Linzer Stadtrivalen LASK zutrauen kann. Im Stadion ertönte aus dem Lautsprechern die Hymne zur Wiederauferstehung 1997 Immer wieder geht die Sonne auf.