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Mittwoch, 5. November 2025
Rače – Krka 2:1 (1:1)
Slowenien, Pokal Slovenije, 3. krog, 5.11.2025
Igrišče Rače, 222
Der Drittliga-Aufsteiger NK Rače erreicht das slowenische Cup-Achtelfinale. Gleich nach fünf Minuten traf die Heimmannschaft erstmals ins Tor, allerdings abseits. Auch wenn der Zweitligist NK Krka mehr Spielanteile hatte, hielt sich Rače gut und ging nach einer halben Stunde in Führung. Die Gäste aus der Stadt Novo mesto konnten am Ende der ersten Hälfte ausgleichen, mehr schafften sie aber nicht. Stattdessen traf Rače aus einer ihrer Chancen wenige Minuten vor dem Ende ins Glück zum Sieg im Sechzehntelfinale (šestnajstina finala).
„Gremo Rače, olé olé olé“ („Auf geht's Rače, olé olé olé“) jubelten die Heimfans um den seit 2022 bestehenden Fanklub. Auffälliges Symbol ist eine kämpferische Comics-Ente. Das slowenische Wort rače bedeutet „Enten“. Ein fliegender Vogel ist auch im Vereinswappen abgebildet.
Zwei Gästefans waren erkennbar. Von der Krka-Fanszene der 1988 gegründeten Trotters war sonst an diesem Mittwochnachmittagstermin niemand zu sehen.
Der NK Rače wurde 1946 gegründet. Nach Jahrzehnten in den unteren Ligen im jugoslawischen Fußball konnte man als größtem Vereinserfolg nach der slowenischen Unabhängigkeit in der ersten Saison eigenständiger slowenischer Fußballligen 1991/92 in der Ost-Gruppe der zweiten Liga (2. SNL Vzhod) spielen, stieg aber gleich ab. Zuletzt schaffte man es als Meister der viertklassigen höchsten regionalen Liga im MNZ Maribor 2021/22 und 2024/25 in den Saisonen 2022/23 und 2023/24 sowie nun aktuell wieder 2025/26 in die drittklassige 3. Liga Vzhod. 2024 hatten sie zwar als Tabellenzehnter den Klassenerhalt geschafft, mussten aber aufgrund „Nichteinhaltung sportlicher Kriterien“ („neizpolnjevanja športnih kriterijev“) hinunter.
Der ehemalige Spieler des SK Rapid 2020 bis 2023 Dejan Petrovič wurde 1998 in Rače geboren und spielte hier als Kind 2003 bis 2008 beim NK Rače im Verein bevor er in die Jugend des nahen NK Aluminji wechselte.
Der Sportplatz wurde im Frühjahr 2025 mit dem Bau der überdachten Tribüne anstelle der zuvor vorhandenen offenen Stufen aufgewertet. Sie bietet 300 Plätze.
Vor dem Spiel habe ich Rače besichtigt.
Mittwoch, 29. Oktober 2025
St. Pölten – Rapid 0:1 (0:1)
ÖFB-Cup, Achtelfinale, 29.10.2025
NÖ Arena, 8.076
Den Glanz des Pokals in unseren Augen. Sportlich glanzlos, aber erfolgreich bezwang Rapid mit einem Goldtor von Kara den Tabellenführer der Liga Zwa. Wurmbrand und Kara machen einem Freude. Der SKN St. Pölten hatte am letzten Wochenende nach einer vorherigen Siegesserie erstmals wieder verloren, während Rapid nach einer Niederlagenserie erstmals wieder gewonnen hatte.
„Den Glanz des Pokals in unseren Augen“ war der Spruch der glänzenden Choreographie der Ultras Rapid zu Matchbeginn. Eine große Anzahl Rapidlerinnen und Rapidler im Gästesektor und den benachbarten Bereichen sorgten für gute Stimmung, sangen für den Verein und supporteten Rapid. In der Stadt des Bimbo Binder und im Stadion an der Bimbo-Binder-Promenade wurde anfangs auch das neue „So wie Krankl, Körner und Binder ...“ weiter einstudiert.
„Lehrt ihnen das Fürchten“ hieß es auf der Süd, wo Wolfbrigade und Youth Boyz die Mannschaft schon beim Einlaufen zum Aufwärmen feurig begrüßt hatten und dann zu Spielbeginn eine Halloween-thematische Choreographie zeigten. Im größten Spiel für den Verein seit Jahren war die ganze Tribüne dabei eingebunden.
Fünf Jahre ist es her, dass Rapid hier 2020 zuletzt in der Bundesliga zu Gast war. Das war damals allerdings ein Spiel unter den Bedingungen der Corona-Pandemie ohne Gäste und Heimsupport. Das letzte normale Rapid-Gastspiel war vor sechs Jahren hier in der Bundesliga. Seit dem Bundesliga-Abstieg 2021 spielt der SKN St. Pölten in der zweiten Liga, in deren Rahmen ich selbst hier zuletzt zum Derby gegen Admira Wacker vor einem Jahr war, bei dem die Wolfbrigade ihr zwanzigjähriges Jubiläum beging. Im ÖFB-Cup habe ich hier schon besondere Matches gesehen wie den St. Pöltner Semifinalsieg gegen Sturm Graz 2014 und das im Elfmeterschießen entschiedene Viertelfinale gegen Wacker Innsbruck 2020 wenige Wochen vor dem Lockdown. Jenes ÖFB-Cup-Semifinale 2014 war neben dem Stadioneröffnungsturnier 2012, dem Europacupspiel gegen PSV Eindhoven 2014 und dem Zweitliga-Titelduellspiel gegen den LASK 2016 auch eine von bisher vier Gelegenheiten gewesen, bei denen das Stadion ausverkauft war. Das Cupspiel gegen Rapid hier 2025 war nun Spiel Numero 5. Rapid selbst war neben den Meisterschaftsspielen in den Bundesligajahren hier 2017 im Cup-Viertelfinale gewesen und hatte damals 3:1 gewonnen. Diesmal war es knapper. Aber wie schon zur ersten Runde geschrieben: Das Weiterkommen zählt im Cup.
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