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Samstag, 8. August 2026
Monor – Csepel 0:0
Ungarn, NB III. Dél-keleti csoport, 3. forduló, 8.8.2026
Balassi Bálint utcai Sporttelep, ca. 300
Torloses Remis am Samstagnachmittag in Monor. Beide Seiten hatten ihre Phasen und Szenen, aber keine war richtig zwingend und kam zum Torerfolg. Daher ein verdientes Unentschieden.
Unterstützt wurden die Gäste aus Csepel von ihren Ultras der Islander Division, die mit ihren Gesängen Stimmung auf den Sportplatz brachten. Csepel ist eine Flussinsel in der Donau, woher sich ihr Name vom englischen Wort island für Insel erklärt. Der Umstand als Insel-Klub mit einem historischen Stadion reizt Fußballfans von der britischen Insel, die daher ebenfalls mit einem dutzend Leuten hier waren und ihren adoptierten ungarischen Klub mit zahlreich aufgehängten Fahnen unterstützten.
Monor SE wurde 1901 gegründet. 1940 bis 1944 wurde daraus Monori MOVE TSE, nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 Monori Munkás SE, 1947 Monori SzSE, 1951 Monori Építők, 1953 bis 1955 Monori Vörös Meteor und später wieder Monor SE. Die größten Erfolge waren die Zweitligasaisonen in der NB I/B 2000/01 bis 2002/03 und zuletzt nach Drittligameisterschaft 2017/18 erneut für eine Saison in der NB II 2018/19. 2025/26 gewann man erneut die NB III Dél-Keleti csoport, verzichtete aber auf den Aufstieg.
Das Balassi Bálint utcai Sporttelep in Monor besitzt eine überdachte Sitzplatztribüne und gegenüber noch zwei kleinere unüberdachte Stahlrohrtribünen . Die Zweitligasaison 2018/19 konnte man nicht hier austragen, sondern spielte stattdessen im Budapester Hévízi úti Stadion. Die Kleinstadt Monor liegt im Komitat Pest rund 35 km südöstlich von Budapest. Aufgrund des nahen Flughafens Ferihegy sind am Himmel Flugzeuge zu sehen.
Ferencváros II – Dunaharaszti 2:0 (1:0)
Ungarn, NB III. Dél-nyugati coport, 3. forduló, 8.8.2026
FTC Népligeti Sportközpont, ca. 200
Bei Temperaturen weit über 30°C begann um 3 Uhr nachmittags das ungarische Drittligaspiel zwischen der zweiten Mannschaft des Ferencvárosi TC und dem Dunaharaszti MTK. Während die Zuschauerinnen und Zuschauer Schattenplätze suchten und durch das nebenanliegende Hotelgebäude, Bäume und die Tribünenüberdachung auch fanden, ging am erhitzten Spielfeld Fradi nach etwas mehr als zwanzig Minuten in Führung und gewann dann mit einem weiteren Tor in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte 2:0.
Das Sportzentrum FTC Népligeti Sportközpont, offiziell nach dem Energieunternehmen MVM benannt, bietet neben mehreren Fußballplätzen, Restaurant, Hotel, Fanshop und Vereinsinfrastruktur auch einige weitere Sportstätten der im Verein betriebenen anderen Sportarten am Rande der großen Parkanlage Népliget in Budapest. Gespielt wurde am Hauptfeld (Centerpálya), das auch Sárosi György-pálya benannt ist. Der 1993 verstorbene György Sárosi war Kapitän der Nationalmannschaft, die bei der WM 1938 Zweiter wurde, gewann von 1932 und 1941 fünf Meistertitel und fünf Cupsiege mit Ferencváros, war nach Flucht aus Ungarn ab 1948 in Italien als Trainer tätig und wurde dort 1951/52 italienischer Meister mit Juventus. Gegenüber auf der anderen Straßenseite stand einst das 2020 leider abgerissene Építők Stadion, wo sich nunmehr ein FTC Népligeti Sportközpont II. als zweite Sportanlage befindet.
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