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Samstag, 22. Mai 2021

Rapid – LASK 3:0 (0:0)

Bundesliga, Oberes Play-Off, 10. Runde, 22.5.2021
Weststadion, 3.000

Rapid schließt die Saison 2020/21 als Zweiter ab. In einem guten Spiel wurde der LASK besiegt. Demir war leider ein Tor vor wieder im Stadion zugelassenen Fans nicht vergönnt. Fountas traf kurz nach Wiederbeginn und der eingewechselte Knasmüllner erhöhte das Ergebnis mit zwei Toren in der Rapidviertelstunde.
Vor dem Spiel wurde Barišić zum 51. Geburtstag gratuliert. Präsident Bruckner und Geschäftsführer Peschek wandten sich mit emotionalen Worten an die anwesenden Rapidfans. Nach dem Spiel bedankte sich die Mannschaft mit einem Transparent. Ljubičić wurde vor der VIP-Tribüne verabschiedet. Der am Schluss eingewechselte Sonnleitner lief noch einmal zu den Fans auf der Ost und feierte mit ihnen. Mit einem tauschte er sogar eher ungewöhnlicherweise Dress und Leiberl.
Fußball ist gleich etwas anderes, wenn Fans dabei sind. Selbst wenn es nur so wenige sein dürfen wie diesmal. Wobei: Wenig? Angesichts des letzten halben Jahrs der Geisterspiel-Tristesse kamen mir die 3.000 zugelassenen Zuschauerinnen und Zuschauer wie eine ungewohnt riesige Masse vor. Vom Moment, wie die Gastmannschaft beim Einlaufen zum Aufwärmen empfangen wurde, über den zum Anpfiff aufbrandenden ersten Fangesang („SK Rapid Wien alé alé“), dem Raunen wenn Demir dribbelte, empörten oder erfreuten Reaktionen auf das Spielgeschehen, Torjubeln, der Rapidviertelstunde, „Magischer SCR“ oder „Rapid Wien Lebenssinn“ am Ende – man spürte, wie das emotionale Erleben eines Rapidmatchs abgegangen ist. Das ist zwar angesichts der notwendigen Beschränkungen nicht so, wie ein Rapidspiel sein soll. Aber es war eine Annäherung.

Sonntag, 16. Mai 2021

Sturm Graz – Rapid 4:1 (0:1)

Bundesliga, Oberes Play-off, 9. Runde, 16.5.2021
Stadion Liebenau, unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Wechselndes Wetter und wechselndes Spielglück. Ein 0:1 aus der Hand gegeben und 4:1 verloren. Die nach gefährlichen Sturm-Chancen nach zwanzig Minuten erzielte Rapid-Führung in einer über mehrere Stationen aus der eigenen Hälfte schön gespielten Aktion mit Fountas-Stangenschuss und Kara-Verwertung des zurückkommenden Balls als Abschluss war die beste Szene des Spiels. In der letzten halben Stunde spielte nur mehr Sturm und erzielte vier Tore.
Anfeuerungsrufe für Sturm erfolgten aus der unlängst im Ballesterer zur Prominenz gekommenen Wohnung im Stadionturm sowie diesmal auch von weiteren Sturm-Fans außerhalb im Nordwesteck (hier mit einem Megaphon verstärkt und mit etwas mehr Beleidigungen für Rapid-Akteure).
Die dritte Niederlage in Folge im dritten Anlauf, den zweiten Tabellenplatz und die damit einhergehenden Europacup-Einstiegsmodalitäten in der Champions-League-Qualifikation zu fixieren. In der letzten Runde wird der vierte und letzte Anlauf folgen. Kann man darauf noch hoffen, nachdem das Momentum derart verlorenging? Es fällt schwer, das tun. Optimistisch bin ich nicht mehr.

Sonntag, 9. Mai 2021

Rapid – WAC 1:2 (0:0)

Bundesliga, Oberes Play-off, 7. Runde, 9.5.2021
Weststadion, unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Rapid schlägt sich selbst und verliert gegen den Wolfsberger Athletiksport Club. In der ersten Hälfte zwar besser im Spiel, aber bis auf zwei gute Chancen ohne große Höhepunkte. Nach der Pause sorgte Ritzmaier per Freistoßtreffer für die langersehnte Führung. Statt Sicherheit kamen aber Fehler auf. Ein Elfmeter führte zum Ausgleich. Jetzt kann man sich über den sich ja auch schon auf europäischem Niveau als Schwalbenkönig auszeichnenden Kärntner ärgern, in der Entstehung der Situation lag der Fehler aber auf unserer Seite. Barać holte sich eine unnötige rote Karte. Knasmüllner traf leider nur die Latte. In der Nachspielzeit wurde das Rapidspiel mit dem zweiten Gegentreffer bestraft und die Niederlage besiegelt.