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Sonntag, 23. August 2026

Rapid-Frauen – Altach-Frauen 0:1 (0:0)

Frauen-Bundesliga, 4. Runde, 23.8.2026
Weststadion West 1, 450

Heimspiel-Premiere der Rapid-Frauen in der Bundesliga in einer Sonntagsmatinée. Die vergangenen Auswärtsspiele hatten mit dem 3:3 bei der Vienna und dem 2:2 bei Südburgenland angezeigt, dass es in der Meisterschaft nun deutlich stärkere Gegnerinnen gibt, aber die aufgestiegenen Rapid-Frauen auch ihre Chancen haben und etwas Glück dabei brauchen. Gleich in den Anfangsminuten hat ein Rapidtor als Abseits nicht gezählt. Die Altacherinnen waren das bessere Team, aber die Rapidlerinnen hielten dagegen. Ein Kopfballtor kurz nach Wiederbeginn nach der Pause brachte die Entscheidung für die Gäste.
Die Frauen des SCR Altach bestehen seit 2024/25, als der 2012 gegründete Frauenfußballverein FFC Vorderland, mit dem Altach seit 2021 eine Spielgemeinschaft führte, in den Verein eingegliedert wurde. Sie wurden vom Katzenfanclub begleitet.
Die Metalltribünen am West1-Platz wurden in der Sommerpause überdacht, um die Spielstätte für die Bundesligaspiele aufzuwerten. Mit offiziell 450 Zuschauerinnen und Zuschauern, die nach etwas mehr aussahen, waren die offen stehenden Bereiche der Anlage an die Kapazitätsgrenze gefüllt. An der Dionys-Schönecker-Statue erinnerten noch die Kerzen an den verstorbenen Salzi.

Sonntag, 2. August 2026

Rapid – Altach 1:0 (1:0)

Bundesliga, 1. Runde, 2.8.2026
Weststadion, 16.795

1:0 in der 1. Runde der Bundesliga. Das vierte Pfichtspiel der Saison war dann auch schon das erste Meisterschaftsspiel. Das Spiel startete gleich mit frühem 1:0 in Minute 4. Im weiteren Verlauf spielte Rapid und brachte diesen knappestmöglichen Vorsprung über die Zeit. Das kann man bei heißen Temperaturen und in englischen Wochen auch so machen. Die Altacher spielten ihr Spiel und drängten am Ende mit ihrem Goalie als elftem Feldspieler auf das Rapid-Tor.
Bei Klassikern zu Beginn und am Ende erreichte der Block West beachtliche Lautstärke. Mit Fahnen im schönen Balkenmuster hatte man das Spiel optisch eingeleitet. Spruchbänder der Ultras Rapid vor Beginn galten dem Gedenken an einen Verstorbenen bei Sampdoria und Solidarität nach Nürnberg. „Freiheit für Sechzig!“ hieß es von Green Lions und SAF, die zu unterschiedlichen Gruppen von 1860 München Verbindungen haben. Dort stellt man sich nach Ende des ebenso verhaltenskreativen wie für den Verein desaströsen Investors und Absturz in die Regionalliga neu auf, wozu sie auch Spenden sammelten. Eine erfolgreiche Geldsammlung konnten die Lions in der Pause an die Eltern des krebskranken kleinen Alex übergeben (man erinnere sich an die Choreographie für ihn in Ried).
„Wenn's um TV-Millionen geht, wird sich immer eine Ausrede zurechtgedreht / lieber im Stadion schwitzen, als bis Montag früh im Bus sitzen / Bundesliga: Die Hitze steigt euch wohl zu Kopf / Sonntag 19:00 Uhr : 🖕“ kritisierten die Altacher Jungs den für das Fernsehen neueingeführten Spieltermin am Sonntagabend und dessen Begründung mit der steigenden Hitzebelastung. 606 km sind es vom Hütteldorf Weststadion bis zum Altacher Schnabelholz, was bei Spielende gegen 21 Uhr eine entsprechend lange Fahrt bis ins Morgengrauen des Montags bedeutet. Daher boykottierten sie dies aus Protest. Die Spruchbänder hingen das ganze Spiel über und dazu ihr bekanntes Stück gegen Sonntagsspiele generell.
Im dichten Sommerterminkalender geht es für Rapid am Donnerstag 1.360 km Luftlinie entfernt im Lilleküla staadion in estnischen Tallinn weiter.