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Montag, 25. Januar 2021

Grantler Sonderausgabe 5



Rezension


Grantler
Kurvenflyer der Tornados Rapid
Sonderausgabe 5
22.1.2021

12 S.








„Eines gleich vorweg: Falls ihr erfreuliche Nachrichten lesen möchtet, seid ihr auch in diesem Grantler falsch.“ In Deutschland wurde vor Jahren einmal ein Literaturpreis Der schönste erste Satz vergeben. Die Tornados hätten ihn mit dieser Einleitung wohl nicht gewonnen, denn schön ist das wahrlich nicht. Aber leider umso mehr wahr. Die Pandemie hält uns weiter in ihrem Bann.

Wie vor dem letzten Rapid-Heimspiel des Jahres 2020 legten die Tornados auch zum ersten Meisterschaftsspiel im Jahr 2021 wieder eine Online-Sonderausgabe ihres Spieltagshefts Grantler vor. Sehr unmissverständlich äußern sie sich zu einem in letzter Zeit verhaltensauffälligen Spieler, höflicherweise ohne Namensnennung. Ein Nachruf erinnert an den verstorbenen Rapid-Erfolgstrainer Otto Barić: „Der unvergleichliche ,Otto Maximale‘ ist nicht mehr. Dahingerafft von diesem Drecksvirus, das seit nunmehr fast einem Jahr unser Leben mitbestimmt.“ Er gewann auch bei mehreren weiteren Vereinen Titel. „So wundert es auch nicht, dass es nach seinem Ableben zahlreiche Bandln aus verschiedenen Fanszenen gab. In unseren Köpfen bleibt er jedenfalls immer als einer der besten Trainer des SK Rapid und in unseren Herzen als der liebenswerte ,Jugo‘ präsent.“ Ein weiterer Nachruf gilt einem mit erst 37 Jahren durch Mord auf einer Reise aus dem Leben gerissenen Rapidler aus dem Block West „Flo, deine Herzlichkeit und Offenheit, sowie dein Mut und positiver Wahnsinn fehlen dem Block West. Gute letzte Reise, Compañero.“

„Abwarten und Punsch trinken“ war das Motto der Tornados-Spendenaktion 2020. Das Geld kommt wie schon im Jahr 2018 der Organisation „‘s Häferl“ zugute. In einem Interview mit Willi, dem Geschäftsführer der Stadtdiakonie Wien, wird diese Initiative eines Armenwirtshauses vorgestellt. „Wir verstehen uns als Wirtshaus, das am Ende keine Rechnung stellt.“ Neben einem warmen Mittagessen erhalten die Gäste hier darüber hinaus notwendige Güter und Alltagsgegenstände sowie Sozialberatung. Die Corona-Pandemie hat alles auf den Kopf gestellt und die Leistungen mussten umorganisiert werden (Take-away). „Die größte Herausforderung für uns ist, dass es zurzeit einfach nicht möglich ist, das zu tun, was das Häferl ausmacht: Einen geschützten Raum zu bieten und mit einem offenen Ohr für Gespräche da zu sein.“

Weitere Themen sind Speziale libero – die 2021 erfolgte Haftentlassung des 2007 als 17-jährigen als Sündenbock für Ausschreitungen und den Tod eines Polizeibeamten in Catania verhafteten und 2010 verurteilten Antonino Speziale (die Zeugenaussage eines Polizisten, dass hingegen er seinen Kollegen mit dem Auto angefahren habe, was wohl Auslöser für dessen tödliche Verletzung war, wurde so lange unter den Teppich gekehrt, bis sie dieser zurückzog) – sowie das 25-Jahre-Buch der Green Monsters. „An der deutschen Übersetzung der zugehörigen Texte haben wir tatkräftig mitgeholfen, damit alle Rapidler einen einmaligen Einblick in die Fanszene von Ferencváros bekommen können.“

Dienstag, 15. Dezember 2020

Grantler Sonderausgabe 4



Rezension


Grantler
Kurvenflyer der Tornados Rapid
Sonderausgabe 4
13.12.2020










Zum letzten Heimspiel am 13.12. brachten die Tornados wieder eine Online-Sonderausgabe ihres Grantler heraus. Als „Katastrophenjahr“ wird 2020 gleich eingangs bezeichnet und dem kann man nicht widersprechen.

Spannend ist ein Interview mit dem von den Rapid M@ilers bekannten Wolfgang Hagen. Als Oberarzt in einem Wiener Spital berichtet er aus erster Hand über die Gesundheitssituation. Wichtige und gute Fragen und lehrreiche Antworten. „Dieses Virus ist aufgrund der Menge an Schwerkranken, verzweifelt nach Luft ringenden Menschen schlimmer als alles, was wir bisher im Spital erlebt haben.“
Mit den für die Öffentlichkeit gesperrten Stadien tut sich Hagen als Fan selbst schwer, sieht aber die Problematik: „Ich persönlich bin seit dem Frühling indoor in fast keinem Lokal mehr gewesen. Bei drei Spielen war ich aber im Stadion. Das habe ich mir nicht ganz nehmen lassen. Aber alles, was den Block West oder die Ultras-Kultur ausmacht, ist leider mit diesem Virus selbst im Freien ein Riesenproblem. (...) Wenn man mit Maske und Abstand dort sitzt, wären wahrscheinlich im Weststadion sicher auch deutlich mehr als 3.000 Personen möglich. Das Problem, das ich aber schon gesehen habe, ist das Davor und Danach, was wir halt auch so lieben. Wenn ich dann rausgekommen bin und nur zum Schlurf geschaut habe, wo ich normalerweise nach dem Spiel meistens stehe. Das hat eher etwas von einem Superspreading-Event. Alles was Spaß macht, ist in dieser Pandemie ein Problem.“ Interessant ist ein FAQ-Teil, in dem Hagen auf gängige Fehleinschätzungen eingeht.
Als Perspektive für Normalität nennt Wolfgang Hagen optimistisch die nächste Saison. Sein Twitter-Account ist seit Anbeginn eine meiner Hauptinformationsquellen zur Coronavirus-Lage, da er zuverlässig zum Durchblick in einer komplexen Lage beiträgt. Ich wünsche mir, dass er hier recht hat. Erwarten kann ich dies derzeit aber nicht.

Weitere Themen sind die Frage, ob leere Tribünen der Mannschaft helfen oder sie hemmen – letztlich eine „Charaktersache“ der Spieler, meinen die Tornados – oder die Sponsorfinanzierung des neuen Trainingszentrums, für die ein Milliardär nun als Sponsor und nicht, wie es von anderer Seite auch schon einmal vorgeschlagen wurde, als Investor Geld bereitstellen soll.

Fußballsport im Stadion zu sehen ist derzeit der Öffentlichkeit evrwehrt, aber de Tornados sorgen zumindest für Gehirnakrobatik zuhause und erstellten ein Quiz zum verstorbenen Diego Maradona. Damit einem dabei warm ums Herz bleibt, gibt es Tipps zur Gestaltung des „TR-Punschstand daheim“. Der beliebte Punschstand in Hütteldorf muss heuer ja aus naheliegenden Gründen ausfallen. Spenden gesammelt haben die TR dennoch und fast 10.000 € für den guten Zweck zusammengebracht (Spendenkonto: AT26 2011 1297 4440 2803). Die Spenderinnen und Spender erhalten zum Dank ein Überraschungspaket. Wie bei vielen Dingen, liegt auch beim Punsch der Erfolg im Mischungsverhältnis: „Je später die Stunde, desto mehr Rum und weniger von allem anderen.“

Mittwoch, 11. November 2020

Grantler Sonderausgabe 3



Rezension


Grantler
Kurvenflyer der Tornados Rapid
Sonderausgabe 3
Lockdown 2.0
8.11.2020









„Es war ein Anschlag auf unsere Art zu leben. Unsere Antwort kann nur noch mehr Lebensfreude, Zusammenhalt und Solidarität sein. Wien lässt sich auch durch eine solch barbarische Tat nicht in Angst und Schrecken versetzen – wir Rapidler erst recht nicht.“ Zum Rapid-Spieltag am Sonntag veröffentlichten die Tornados Rapid online die dritte Sonderausgabe ihres Spieltagshefts Grantler. Titelthema ist das Wien erschütternde Terrorattentat vom 2. November. Das Titelblatt zeigt das von den Tornados nahe des Tatorts aufgehängte Spruchband „Für die Freiheit und das Leben – Gegen Oaschlecha!“ Berichtet wird auch über die Gedenkaktion des Block West an Ort und Stelle.
Daneben stellen die TR klar, dass sich an der eigenen Position gegenüber der Polizei trotz höhnischer Kommentare nichts geändert habe. Dass Einzelne in einer Ausnahmesituation richtig gehandelt haben, heiße nicht, dass man die Organisation als solche nie wieder kritisieren dürfe. „Auch wenn wir den Einsatz während dieses Terrorakts respektieren, gibt es an unserer Haltung gegenüber der Institution Polizei nichts zu überdenken.“ Handeln des Block West wird aber kritisch reflektiert: Auch wenn man zur Medienkritik weiter steht – diese wurde im übrigen im Tornados spezial 40 in einem größeren Zusammenhang analysiert und beschrieben – und auf Medien verweist, die in der Tatnacht durch Verbreitung von Videos und Angst der Terrorpropaganda geholfen haben, schreibt man, dass das Durchziehen der Journalisten-Terroristen-Choreographie 2017 zum damaligen Zeitpunkt zwei Tage nach einem großen Attentat in Barcelona „rückblickend als pietätlos bezeichnet werden kann.“

Ein Artikel beschäftigt sich grundsätzlich mit der Lage. „Was wäre das nur für eine Europacupsaison geworden?“ denkt man wehrmütig an die Europacupziele des Herbsts 2020 und kritisiert das Durchpeitschen der Liga mit der Sonderrolle, die dem Fußball auch im Lockdown gewährt wird: „War das Erlebnis Fußball die ganze Saison über in den durch Beschränkungen größtenteils leeren Stadien bereits ein trauriges, wird mittlerweile nur noch für den einzelnen Pay-TV-Konsumenten zu Hause gekickt.“ Hinterfragt wird zurecht die enge Spielplangestaltung, die trotz der Pandemie keine Ersatzspieltermine eingeplant hat. Das Gruppenleben habe man in den vergangenen Monaten aufrechterhalten können, das Stadionerlebnis fehle aber allen. Eine Rückkehr im Frühjahr wird als unwahrscheinlich bewertet. „Wir üben uns in Geduld und versuchen vernünftig und an die Situation angepasst mit der zähen Zeit umzugehen.“

Die Devise lautet aber nicht „Abwarten und Tee trinken“ sondern „Abwarten und Punsch trinken“. Auch wenn es heuer keinen Punschstand geben kann, sammeln die Tornados dennoch für einen karitativen Zweck, nämlich für das „s‘Häferl“ und bitte um Überweisung von Spenden für diese Organisation an AT26 2011 1297 4440 2803 auf den Namen Raphael Haas. „Es ist seit 1988 ein Zufluchtsort für Menschen in Not. Ein Ort zum Aufwärmen, der neben warmen Mahlzeiten auch einen Treffpunkt für Menschen am Rande der Gesellschaft bietet.“

Samstag, 6. Juni 2020

Grantler Sonderausgabe 2



Rezension


Grantler
Kurvenflyer der Tornados Rapid
Sonderausgabe 2
Corona-Geisterspiel 1
3.6.2020









„Es ist eine absurde Situation. Rapid spielt wieder und wir sind nicht im Stadion. Viele Vereine werden aus finanzieller Sicht aufatmen, schließlich wird die Fortsetzung der Liga von manchen mit der Luft zum Atmen verglichen. Bei uns bleibt ein fahler Beigeschmack. Fußball ohne Fans ist nichts, Geisterspiele sind völlig für‘n Oasch.“ Zum Corona-Geisterspiel 1 erschien online die zweite Sonderausgabe des Spieltagshefts der Tornados Rapid nach der Premierenausgabe von April. Absurd ist ein Schlüsselwort für die Situation, mit welcher sich der Leitartikel beschäftigt. „Die meisten von uns haben mehr oder weniger mit dieser absurden Saison abgeschlossen. So schmerzhaft das auch ist: Wir werden den Spielorten unserer Rapid als Gruppe fernbleiben, solange kein normaler Stadionbesuch möglich ist.“

Weitere Themen sind der LASK-Skandal und ein Interview mit Richard Strebinger. Er erzählt darin neben Wissenswertem und Interessantem auch einen Witz – nachdem er sich in der Coronavirus-Lockdownphase mit Witzeerzählen auf Rapid-TV einen gewissen Ruf verschafft hat. Dazu gibt es auch wieder ein Kreuzworträtsel zur Überbrückung der rapidlosen Stunden.

Den Abschluss macht eine Liebeserlärung an die beste Stadt der Welt. „In letzter Zeit wurde vermehrt deppad über die Hauptstadt geredet. Diese Dreistigkeit entbehrt jeglicher Grundlage. Wenn jemand schlecht über Wien reden darf, dann sind das höchstens wir Wiener.“

Samstag, 11. April 2020

Go West Corona-Spezial – Grantler Sonderausgabe





Rezension

Go West
Fanzine der Ultras Rapid #3/2020
9.4.2020
Corona Spezial #1

Grantler
Kurvenflyer der Tornados Rapid
Sonderausgabe 1 – Ausgangsbeschränkung Tag 25
10.4.2020



„Leider ist zur Zeit nichts mehr normal und wir befinden uns seit fast vier Wochen in einem Ausnahmezustand.“ schreiben die Ultras Rapid und veröffentlichten daher eine digitale Sonderausgabe ihres Matchtagshefts Go West als PDF auf ultrasrapid.at. Die ersten Ausgaben des Go West! der Ultras Rapid erschienen 1994/95, weiß die Hütteldorfer Fanzine-Geschichte in Unterwegs 11. Nach Zwischenstationen von Infoflyern unter anderen Namen erscheint das Go West seit 2003 wieder unter diesem Namen regelmäßig zu jedem Heimspiel.
Wie gewohnt gibt es auf den vier Seiten zunächst einen Rückblick auf die Geschehnisse der letzten Rapidspiele: Das Heimspiel gegen Mattersburg mit dem Gedenken an Alfred Körner und das WAC-Auswärtsspiel, welches das letzte Rapidspiel werden sollte. Ob und wie es diese Saison oder dieses Jahr mit einer Meisterschaft weitergeht und wann und ob es einen Europacup gibt, ist offen. „In Anbetracht der aktuellen Situation samt aller möglichen Szenarien gewinnt übrigens dieses Last-Minute-Tor immer mehr an Bedeutung.“ heißt es zu Max Hofmanns Treffer in der Nachspielzeit.
„Wir werden zwar früher oder später wieder im Stadion stehen und für unsere Rapid singen, allerdings würde wohl jeder von uns das gschissnste oder zachste Match gegen die jetzige Abstinenz eintauschen.“ heißt es in einem Kommentar zur gegenwärtigen Lage, in welcher der Fußball in der Coronavirus-Gesundheitskrise und ihren sozialen und wirtschaftlichen Folgen nebensächlich wurde. Aber: „Die Situation in unserem Land mag herausfordernd sein, jedoch zerreißen einem die Bilder aus Italien oder Spanien das Herz. Solidarität ist unsere stärkste Waffe. Dies gilt jetzt gerade mehr denn je. Zu guter Letzt wollen wir allen Rapidlern Mut spenden, um auch die nächsten Wochen durchzuhalten.“ Ein Stück des grün-weißen Alltags zurückzugeben, wurde eingangs im Heft als Zielsetzung formuliert. Dies ist mit der Online-Ausgabe gelungen.

Am 25. Tag der Ausgangsbeschränkung stellten auch die Tornados Rapid eine Sonderausgabe ihres seit der Weststadioneröffnung in unregelmäßigen Abständen bei Rapid-Heimspielen erscheinenden Spieltagsflyers Grantler auf tornadosrapid.at online (PDF) – „wir durchleben gerade eine surreale Zeit, die für uns alle vor ein paar Wochen noch unvorstellbar gewesen wäre.“ Auf gleich zwölf Seiten wird einiges geboten, doch zunächst die nüchterne Realität angesprochen: „Nach aktuellem Stand ist es jedenfalls unrealistisch, dass wir in den nächsten Monaten wie gewohnt ins Stadion gehen können. Die Gesundheit ist und bleibt das höchste Gut und demnach ist es enorm wichtig, weiterhin unseren Teil zum Kampf gegen das Virus beizutragen.“
Aus Anlass dieser Sonderausgabe stellten die Tornados das Archiv der bisherigen Grantler-Ausgaben online (tornadosrapid.at/grantler.php) und kündigen an, dies auch mit den künftigen Ausgaben in Zukunft so zu handhaben. „Wir wollen gar nicht leugnen, dass uns die derzeitige Situation dazu zwingt, uns kritisch mit unserem Standpunkt hinsichtlich Internet und sozialen Netzwerken auseinanderzusetzen. Ohne digitale Kommunikation und soziale Medien wäre unser derzeitiges Leben nämlich ziemlich asozial. Jetzt, wo auch Andy Marek einen Instagram-Account hat, Papst Franziskus über Twitter kommuniziert und sogar die SPÖ das Internet entdeckt, ist es zumindest an der Zeit, darüber nachzudenken, wie die Rapid-Fanszene in Zukunft mit diesem Thema umgehen soll. Vorerst bleibt aber abgesehen vom online stellen unserer Postille definitiv alles beim Alten.“
Der Inhalt des Grantler dreht sich naturgemäß ganz um die aktuelle Coronavirus-Ausnahmesituation. Es wird geschrieben, wie jede und jeder einen kleinen Beitrag leisten könne, um die Situation gemeinsam zu meistern. Es wird die Situation Rapids beleuchtet (und dabei auch auf augenzwinkernden Humor nicht verzichtet). Gerade angesichts der jetzt unabdingbaren digitalen Kommunkation wird dazu aufgerufen, sichere Dienste zu nutzen und sich darüber schlau zu machen. Interessant ist ein Blick zu den TR-Freunden, wo es gegenwärtig in Parma und Budapest recht unterschiedliche Lagen gibt.
Ein besonderes Angebot haben sich die Tornados für die Überbrückung der fußballlosen Zeit einfallen lassen. So gibt es in einer Leseecke Lektüreempfehlungen an Fanzines und Magazinen samt Unterstützung der Kampagne Ballesterer brennt für den Weiterbestand des Ballesterer: „Den Ballesterer muss es geben, solange es möglich ist, Papier zu bedrucken.“ Für Rätselfreundinnen und -freunde gibt es ein Block-West-Quiz und ein Sudoku. Ein fideles Schmankerl ist die Rubrik (Schlechte) Witze. Ob die Klammern hier berechtigt sind, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen. Daher kommt man um Download und Lektüre des Hefts nicht herum, um dies herauszufinden. Ein kulinarisches Schmankerl bietet die Kochkunst-Abteilung mit einem Tafelspitz-Rezept, um nicht vom Fleisch zu fallen. Für die Kinder – „und Junggebliebene“ – finden sich zwei Ausmalbilder samt Aufforderung, das Ergebnis einzusenden. Während Rapidfans sonst also bei Spielen von Seiten der Tornados ihre Kreativität in Choreos und Tifo zu sehen bekommen, ist hier nun der Spieß umgedreht und es wird an das kreative Potential im Fannachwuchs appelliert. Da darf man auf die Resultate gespannt sein. Den Abschluss bildet eine Palette an Musikempfehlungen für die Zeit der Ausgangsbeschränkung.

In beiden Heften lautet die Devise: „Egal wos kummt im Lebn ... Rapid wird's immer gebn.“