Posts mit dem Label Zimní fotbalová liga werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zimní fotbalová liga werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 26. Januar 2022
Zbrojovka Brno – Trenčín 1:3 (0:1)
Tschechien, Zimní fotbalová liga, sk. D, 26.1.2022
Fotbalové centrum Brno, ca. 50
Klarer Sieg des slowakischen Erstligisten AS Trenčín gegen den tschechischen Zweitligisten FC Zbrojovka Brno in einer tschecho-slowakischen Begegnung in der unter der Ägide eines tschechischen Sportwettenanbieters stattfindenden Winterliga Zimní fotbalová liga. Von Beginn weg dominierten die Gäste das Spiel und gingen nach etwa zehn Minuten auch in Führung. In der zweiten Hälfte gab es einige Wechsel, am Verlauf des Spiels änderte sich allerdings lange nichts. Bis zwanzig Minuten vor Schluss Zbrojovka Brno aus einem von Trenčín nur träge verteidigten Angriff den Ausgleich erzielte. Trenčín machte in den letzten Minuten aber noch zwei Tore und gewann das Match.
Aus den fünf Gruppen der Winterliga – bei der ich heuer bereits das Auftaktspiel in Ostrava besucht hatte – wird eine Gesamttabelle erstellt. Nachdem der FK Mladá Boleslav in seiner Gruppe B bereits alle seine drei Spiele gewonnen hatte und daran niemand sonst heranreichte, hatte Zbrojovka Brno als einzige Mannschaft noch die Chance auf die Winterliga-Lorbeeren. Denn sie hatten erst ein Spiel absolviert gehabt und dieses gewonnen. Mit der Niederlage an diesem Spieltag rangieren sie unabhängig vom Ausgang ihrer dritten Partie aber jedenfalls hinter dem nun bereits feststehenden Winterliga-Meister aus Mladá Boleslav.
Das Fotbalové centrum Brno im südlichen Stadtviertel Brněnské Ivanovice ist seit 1.1.2020 eine städtische Sportanlage von Brünn. Die Anlage war 2006 als Nachwuchs-Trainingszentrum Tréninkové Centrum Mládeže (TCM Brněnské Ivanovice) für Zbrojovka Brno bzw. damals den 1. FC Brno (Vereinsname von 2002 bis 2010) eröffnet worden. Sie bietet zwei Kunstrasenplätze und ein (derzeit mit einer Traglufthalle eingehaustes) Kleinfeld. Mit den Stufen der Stehplatztribüne vor dem Gebäude am Hauptfeld schaut das recht ansehnlich aus.
Donnerstag, 6. Januar 2022
Baník Ostrava – Karviná 5:2 (4:1)
Tschechien, Zimní fotbalová liga, sk. C, 6.1.2022
Areál Vista, 171
Favoritensieg des FC Baník Ostrava, der die Herbstsaison als Tabellenfünfter der ersten tschechischen Liga abgeschlossen hatte, gegen das Tabellenschlusslicht MFK Karviná zum Auftakt der Winterliga Zimní fotbalová liga. Schneefall in der zweiten Spielhälfte gab der Winterliga einen passend winterlichen Rahmen. Zum 25. Mal findet nun der von einer Wettfirma gesponserte tschechische Wintervorbereitungsspiele-Bewerb statt. In vier Gruppen treten heuer an vier Orten in Tschechien 15 tschechische Teilnehmer sowie der AS Trenčín an. In der fünften Gruppe spielen in Senec vier slowakische Vereine. Der slowakische Verein Spartak Trnava nimmt anschließend auch noch am unter demselben Bewerbssponsor laufenden Trainingslager-Turnier (u.a. mit der WSG Wattens) auf Malta teil.
Das Areál Vista wurde 2020 als Akademiestandort von Baník Ostrava im Süden von Ostrava (Ostrava-Jih) eröffnet. Die hiesige alte Sportanlage war zuvor 2017 vom Verein Ostravská sportovní gekauft worden, der die Errichtung von Sportanlagen als Vereinszweck hat. Es gibt hier drei Fußballplätze. Die Anlage wird hauptsächlich von den Jugendmannschaften U16 bis U19 sowie den Mädchen-Nachwuchsteams genutzt.
Sonntag, 19. Januar 2020
Skalica – DAC 1:0 (0:0)
Zimní fotbalová liga, sk. C, 19.1.2020
DAC Akadémia, 2-es számú műfüves pálya (Kunstrasenplatz 2), 180
Nachdem es nach einem 0:0 ausgesehen hatte, verlor der slowakische Erstligist DAC durch ein Tor in der Schlussviertelstunde dann doch noch auch sein zweites Spiel in der tschechischen „Winterliga“ (nach 0:5 gegen Zbrojovka Brno am Vortag). Der slowakische Zweitligist MFK Skalica war nominell Heimteam in diesem Spiel der in der DAC-Akademie in Dunajská Streda / Dunaszerdahely ausgetragenen Gruppe C der Zimní fotbalová liga.
Der nach einer Wettfirma sponsorenbenannte Winterfußballbewerb wurde 1998 als Turnier von acht tschechischen Erst- und Zweitligisten am Kunstrasenplatz des von 1898 bis 2004 (Fusion) bestehenden SK Čechie Karlín in Prag unter dem Namen Turnaj Čechie Karlín gegründet. Namen und Austragungsorte wechselten seither mehrmals. Neben tschechischen Klubs nahmen schließlich auch slowakische Vereine öfters teil. Einzige darüber hinausgehende ausländische Teilnehmer waren 2010 Dynamo Dresden und 2017 Podbeskidzie Bielsko-Biała. 2020 gibt es mit DAC erstmals einen Spielort außerhalb Tschechiens. Seit vorigem Jahr finden Gruppenspiele in Tschechien bzw. nun der Slowakei statt und am Schluss gibt es ein Final Four-Turnier, das im Nationalstadion auf Malta ausgetragen wird und de facto das Trainingslager für die bereits vorab feststehenden Mannschaften darstellt. Baník Ostrava, Zbrojovka Brno, FK Mladá Boleslav und der DAC werden daran teilnehmen.
Die DAC Akadémia wurde im November 2018 als Trainings- und Nachwuchszentrum des DAC vom ungarischen Regierungschef Viktor Orbán eröffnet. Die Anlage auf slowakischem Staatsgebiet ist eines der politischen Prestigeprojekte der Budapester Regierung zum Aufbau ungarischer Fußball-Infrastruktur in den Nachbarländern mit ungarischen Minderheiten (seit 2013 gab der ungarische Staat dafür 70 Mio. € aus). Die Hälfte der Baukosten von 14 Mio. € wurde vom ungarischen Staat bezahlt und die Finanzierung über den Ungarischen Fußballverbands MLSZ und eine Stiftung (Bethlen Gábor Alapítvány) abgewickelt, die abseits des Fußballs das Zehnfache an ungarischem Geld an die Minderheiten in den Nachbarländern vergibt. Das ganze dient einem politischen Zweck, da sie mit vor einigen Jahren ermöglichter Staatsbürgerschaft in Ungarn wahlberechtigt sind und im Gegenzug überwiegend für das Orbán-Regime stimmen (bei den Wahlen 2014 zu 95,5% und 2018 zu 96,2%). Die staatliche ungarischen Mineralölfirma MOL ist Hauptfinanzier des DAC und war zwar nicht an den Baukosten beteiligt, bezahlt dafür als Namenssponsor aber an den Betriebskosten der Akademie mit. Es gibt hier acht Rasenplätze, drei Kunstrasenplätze, eine Kunstrasen-Sporthalle und diverse andere Trainingsinfrastruktur im Gebäudekomplex.



































DAC Akadémia, 2-es számú műfüves pálya (Kunstrasenplatz 2), 180
Nachdem es nach einem 0:0 ausgesehen hatte, verlor der slowakische Erstligist DAC durch ein Tor in der Schlussviertelstunde dann doch noch auch sein zweites Spiel in der tschechischen „Winterliga“ (nach 0:5 gegen Zbrojovka Brno am Vortag). Der slowakische Zweitligist MFK Skalica war nominell Heimteam in diesem Spiel der in der DAC-Akademie in Dunajská Streda / Dunaszerdahely ausgetragenen Gruppe C der Zimní fotbalová liga.
Der nach einer Wettfirma sponsorenbenannte Winterfußballbewerb wurde 1998 als Turnier von acht tschechischen Erst- und Zweitligisten am Kunstrasenplatz des von 1898 bis 2004 (Fusion) bestehenden SK Čechie Karlín in Prag unter dem Namen Turnaj Čechie Karlín gegründet. Namen und Austragungsorte wechselten seither mehrmals. Neben tschechischen Klubs nahmen schließlich auch slowakische Vereine öfters teil. Einzige darüber hinausgehende ausländische Teilnehmer waren 2010 Dynamo Dresden und 2017 Podbeskidzie Bielsko-Biała. 2020 gibt es mit DAC erstmals einen Spielort außerhalb Tschechiens. Seit vorigem Jahr finden Gruppenspiele in Tschechien bzw. nun der Slowakei statt und am Schluss gibt es ein Final Four-Turnier, das im Nationalstadion auf Malta ausgetragen wird und de facto das Trainingslager für die bereits vorab feststehenden Mannschaften darstellt. Baník Ostrava, Zbrojovka Brno, FK Mladá Boleslav und der DAC werden daran teilnehmen.
Die DAC Akadémia wurde im November 2018 als Trainings- und Nachwuchszentrum des DAC vom ungarischen Regierungschef Viktor Orbán eröffnet. Die Anlage auf slowakischem Staatsgebiet ist eines der politischen Prestigeprojekte der Budapester Regierung zum Aufbau ungarischer Fußball-Infrastruktur in den Nachbarländern mit ungarischen Minderheiten (seit 2013 gab der ungarische Staat dafür 70 Mio. € aus). Die Hälfte der Baukosten von 14 Mio. € wurde vom ungarischen Staat bezahlt und die Finanzierung über den Ungarischen Fußballverbands MLSZ und eine Stiftung (Bethlen Gábor Alapítvány) abgewickelt, die abseits des Fußballs das Zehnfache an ungarischem Geld an die Minderheiten in den Nachbarländern vergibt. Das ganze dient einem politischen Zweck, da sie mit vor einigen Jahren ermöglichter Staatsbürgerschaft in Ungarn wahlberechtigt sind und im Gegenzug überwiegend für das Orbán-Regime stimmen (bei den Wahlen 2014 zu 95,5% und 2018 zu 96,2%). Die staatliche ungarischen Mineralölfirma MOL ist Hauptfinanzier des DAC und war zwar nicht an den Baukosten beteiligt, bezahlt dafür als Namenssponsor aber an den Betriebskosten der Akademie mit. Es gibt hier acht Rasenplätze, drei Kunstrasenplätze, eine Kunstrasen-Sporthalle und diverse andere Trainingsinfrastruktur im Gebäudekomplex.



































Abonnieren
Posts (Atom)