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Donnerstag, 6. Januar 2022
Baník Ostrava – Karviná 5:2 (4:1)
Tschechien, Zimní fotbalová liga, sk. C, 6.1.2022
Areál Vista, 171
Favoritensieg des FC Baník Ostrava, der die Herbstsaison als Tabellenfünfter der ersten tschechischen Liga abgeschlossen hatte, gegen das Tabellenschlusslicht MFK Karviná zum Auftakt der Winterliga Zimní fotbalová liga. Schneefall in der zweiten Spielhälfte gab der Winterliga einen passend winterlichen Rahmen. Zum 25. Mal findet nun der von einer Wettfirma gesponserte tschechische Wintervorbereitungsspiele-Bewerb statt. In vier Gruppen treten heuer an vier Orten in Tschechien 15 tschechische Teilnehmer sowie der AS Trenčín an. In der fünften Gruppe spielen in Senec vier slowakische Vereine. Der slowakische Verein Spartak Trnava nimmt anschließend auch noch am unter demselben Bewerbssponsor laufenden Trainingslager-Turnier (u.a. mit der WSG Wattens) auf Malta teil.
Das Areál Vista wurde 2020 als Akademiestandort von Baník Ostrava im Süden von Ostrava (Ostrava-Jih) eröffnet. Die hiesige alte Sportanlage war zuvor 2017 vom Verein Ostravská sportovní gekauft worden, der die Errichtung von Sportanlagen als Vereinszweck hat. Es gibt hier drei Fußballplätze. Die Anlage wird hauptsächlich von den Jugendmannschaften U16 bis U19 sowie den Mädchen-Nachwuchsteams genutzt.
Montag, 18. März 2013
Karviná - Bohemians 0:0
Tschechien, Druhá liga, 19. kolo, 17.3.2013
Městský stadion Karviná, 866
Während die Heimischen aus Karviná in Kontern und Standards ihr Glück suchen, dominieren die Gäste aus Prag das Spiel. Doch aus der Überlegenheit macht der Vorjahresabsteiger und präsumptive Wiederaufsteiger Bohemians nichts Zählbares. Das Unentschieden ging in Ordnung.
Der nicht gerade zahlreich ans andere Ende des Landes gereiste Auswärtsanhang begann supportend, verlor im Lauf des Spiels aber wohl ein wenig die Motivation. Umgekehrt dazu verhielt sich der jugendliche Heimfanblock, der unterm Dach der Haupttribüne den akustischen Vorteil nutzte und mit Verlauf des Spiels immer aktiver wurde.
Der MFK Karviná entstand 2003 als Schlußpunkt eines Fusionsprozesses von selbständigen Vereinen der Stadt. In der Grenzregion im tschechischen Teil Schlesiens wurde 1919 der Verein Polonia Karviná bzw. polnisch Polonia Karwina als Verein der polnischen Minderheit gegründet. 1951 wurde er in kommunistischer Zeit zum ZSJ OKD Mír Karviná, der 1953 in Baník Karviná Mír und 1961 in Baník 1. máj Karviná umbenannt wurde.
Ein anderer Verein in der Stadt war TJ Jäkl Karviná, der 1921 als SK Fryštát als Verein der tschechischen Bevölkerung gegründet worden war. 1967 wurde daraus TJ NHKG Karviná und 1993 wieder Jäkl (benannt nach einem Industriebetrieb).
Weiters gab es in der Stadt noch Kovona Karviná, die 1995 zum FC Karviná wurden.
Baník 1. máj Karviná fusionierte mit dem 1921 als SKK Karviná-Těšínsko gegründeten Baník ČSA Karviná zum Verein KD Karvina, der sich wiederum 1996 mit dem FC Karviná zusammenschloß. Dieser Verein spielte 1996/97 und 1998/99 in der ersten Liga. Von 2001 bis 2003 folgten drei Abstiege in Serie von der zweiten in die fünfte Liga. 2003 erfolgte ein Konkurs und eine Fusion mit TJ Jäkl Karvina, die den Spielbetrieb übernahmen. Der sich nunmehr MFK Karviná nennende Verein schaffte es bis 2006 in die dritte Liga. 2008 wurde eine Zweitligalizenz gekauft, seither spielt der Verein hier in der zweithöchsten Spielklasse.
Das Městský stadion Karviná hat eine Kapazität von 8.000 Plätzen, davon 900 Sitzplätze auf der Haupttribüne. Es wurde 1969 als Stadion von NHKG Karviná eröffnet. 2008 wurde die Tribüne renoviert und das Klubhaus neu gebaut.
Vor dem Spiel gab es einen kleinen Blick in das historische Stadtzentrum.





















Městský stadion Karviná, 866
Während die Heimischen aus Karviná in Kontern und Standards ihr Glück suchen, dominieren die Gäste aus Prag das Spiel. Doch aus der Überlegenheit macht der Vorjahresabsteiger und präsumptive Wiederaufsteiger Bohemians nichts Zählbares. Das Unentschieden ging in Ordnung.
Der nicht gerade zahlreich ans andere Ende des Landes gereiste Auswärtsanhang begann supportend, verlor im Lauf des Spiels aber wohl ein wenig die Motivation. Umgekehrt dazu verhielt sich der jugendliche Heimfanblock, der unterm Dach der Haupttribüne den akustischen Vorteil nutzte und mit Verlauf des Spiels immer aktiver wurde.
Der MFK Karviná entstand 2003 als Schlußpunkt eines Fusionsprozesses von selbständigen Vereinen der Stadt. In der Grenzregion im tschechischen Teil Schlesiens wurde 1919 der Verein Polonia Karviná bzw. polnisch Polonia Karwina als Verein der polnischen Minderheit gegründet. 1951 wurde er in kommunistischer Zeit zum ZSJ OKD Mír Karviná, der 1953 in Baník Karviná Mír und 1961 in Baník 1. máj Karviná umbenannt wurde.
Ein anderer Verein in der Stadt war TJ Jäkl Karviná, der 1921 als SK Fryštát als Verein der tschechischen Bevölkerung gegründet worden war. 1967 wurde daraus TJ NHKG Karviná und 1993 wieder Jäkl (benannt nach einem Industriebetrieb).
Weiters gab es in der Stadt noch Kovona Karviná, die 1995 zum FC Karviná wurden.
Baník 1. máj Karviná fusionierte mit dem 1921 als SKK Karviná-Těšínsko gegründeten Baník ČSA Karviná zum Verein KD Karvina, der sich wiederum 1996 mit dem FC Karviná zusammenschloß. Dieser Verein spielte 1996/97 und 1998/99 in der ersten Liga. Von 2001 bis 2003 folgten drei Abstiege in Serie von der zweiten in die fünfte Liga. 2003 erfolgte ein Konkurs und eine Fusion mit TJ Jäkl Karvina, die den Spielbetrieb übernahmen. Der sich nunmehr MFK Karviná nennende Verein schaffte es bis 2006 in die dritte Liga. 2008 wurde eine Zweitligalizenz gekauft, seither spielt der Verein hier in der zweithöchsten Spielklasse.
Das Městský stadion Karviná hat eine Kapazität von 8.000 Plätzen, davon 900 Sitzplätze auf der Haupttribüne. Es wurde 1969 als Stadion von NHKG Karviná eröffnet. 2008 wurde die Tribüne renoviert und das Klubhaus neu gebaut.
Vor dem Spiel gab es einen kleinen Blick in das historische Stadtzentrum.





















Stadion Kovona, Karviná
17.3.2013
Das Stadion im Stadtteil Nové Město des tschechischen Karviná läßt anhand der Böschung die Ausmaße des einstigen Ovals erkennen. Es war groß genug, daß nunmehr das Spielfeld im Innenraum gedreht wurde. Die mit neuen Sitzen versehene Stahlrohrtribüne steht heute an der Längsseite, die zuvor eine Hintertorseite war. An den früheren Längsseiten sind noch einige alte Stufen erhalten. Die am Kabinengebäude aufgesetzte ehemalige Haupttribüne wurde abgetragen.
Hier war die Spielstätte des FC Kovona Karvina. Dieser Verein war als TJ Spartak Kovona Karviná ein kleiner Amateurverein, dessen größter Erfolg 1993 der Aufstieg in die viertklassige Divize war. In der Saison 1994/95 ergab sich eine Spielgemeinschaft mit dem Erstligaabsteiger FC Vitkovice. Sie wurde nach der Saison wieder gelöst, der Klub blieb als FC Karviná in der zweiten Liga, während der FC Vitkovice die nächste Saison in der dritten Liga antrat. 1995 fusionierte der FC Karviná mit KD Karviná, der ebenfalls erst kurz zuvor aus einer Fusion zweier Stadtvereine entstanden war.
Schließlich endete der Fusionsreigen im Stadtverein MFK Karviná, dessen B-Mannschaft und Nachwuchsteams heute hier spielen.






Das Stadion im Stadtteil Nové Město des tschechischen Karviná läßt anhand der Böschung die Ausmaße des einstigen Ovals erkennen. Es war groß genug, daß nunmehr das Spielfeld im Innenraum gedreht wurde. Die mit neuen Sitzen versehene Stahlrohrtribüne steht heute an der Längsseite, die zuvor eine Hintertorseite war. An den früheren Längsseiten sind noch einige alte Stufen erhalten. Die am Kabinengebäude aufgesetzte ehemalige Haupttribüne wurde abgetragen.
Hier war die Spielstätte des FC Kovona Karvina. Dieser Verein war als TJ Spartak Kovona Karviná ein kleiner Amateurverein, dessen größter Erfolg 1993 der Aufstieg in die viertklassige Divize war. In der Saison 1994/95 ergab sich eine Spielgemeinschaft mit dem Erstligaabsteiger FC Vitkovice. Sie wurde nach der Saison wieder gelöst, der Klub blieb als FC Karviná in der zweiten Liga, während der FC Vitkovice die nächste Saison in der dritten Liga antrat. 1995 fusionierte der FC Karviná mit KD Karviná, der ebenfalls erst kurz zuvor aus einer Fusion zweier Stadtvereine entstanden war.
Schließlich endete der Fusionsreigen im Stadtverein MFK Karviná, dessen B-Mannschaft und Nachwuchsteams heute hier spielen.






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