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Sonntag, 1. März 2020

Rapid – Mattersburg 3:1 (1:1)

Bundesliga, 21. Runde, 1.3.2020
Weststadion, 14.100

Rapid gewann gegen Mattersburg weitere eineinhalb Punkte für das Play-off (die Hälfte der gewonnenen Punkte nimmt einem der Bundesligamodus ja wieder weg und wertet Spiele wie dieses ab). In der ersten Halbzeit gab es doch auch einige Unsicherheiten hinten, aber dennoch wurde es dann noch ein schöner Sieg.
Im Block West stand der Tag nocheinmal im Zeichen des verstorbenen Alfred Körner. Bereits am Nachmittag gab es einen gemeinsamen Grabbesuch. Er ermöglichte denjenigen, die nicht am Begräbnis teilnehmen hatten können, ein gemeinsames Gedenken. Zu Spielbeginn gab es zum Hauptspruchband mit Körner-Abbildungen und Körner-Zitat am Zaun dann auch Körner-Schals zu sehen und die von Körner wieder zum Leben erweckte alte Rapid-Hymne wurde gesungen. Vor und in der Rapidviertelstunde wurde nocheinmal sein Name skandiert.
In Deutschland hat die Debatte um das Plastikprojekt Hoffenheim und den seine Kritikerinnen und Kritiker verklagenden und verurteilen lassenden Milliardär jegliches Maß verloren. Dazu meldeten sich die Lords mit einem gut gemachten Spruchband zu Wort.
Nach dem Abschied von Andy Marek hatte sein Sohn Lukas Marek seine Premiere als Stadionsprecher und machte seine Sache gut, in den gewohnten Abläufen ohne sich zu verzetteln.

Donnerstag, 6. Februar 2020

Begräbnis von Alfred Körner

6.2.2020

Die im 94. Lebensjahr verstorbene Rapid-Legende Alfred Körner wurde würdevoll zu Grabe getragen. Er prägte über Jahrzehnte das Vereinsleben Rapids mit. Erst als Spieler der wohl besten Mannschaft der Vereinsgeschichte in den 1950er Jahren und dann über Jahrzehnte als bis zuletzt aktive, bei allen Heimspielen und Versammlungen präsente und immer für einen Schmäh gute Legende. Er verkörperte den Rapidgeist bis ins hohe Alter.

Im Rapideum war in den letzten Tagen ein Kondolenzbuch aufgelegen. Eine Sonderausstellung zu seinem Lebenswerk war ihm bereits 2014 gewidmet worden. An der Statue von Dionys Schönecker waren schon wenige Stunden nach Bekanntwerden seines Ablebens zahlreiche Kerzen im Gedenken entzündet worden und ein Spruchband des Block West gedachte ihm.


In der religiösen Feier in der Baumgartner Pfarrkirche sprach u.a. Altbundespräsident Heinz Fischer über den Verstorbenen und einerseits seine Erinnerungen an den Spieler und anderererseits über Körners jahrzehntelange Bedeutung als allgegenwärtige Rapid-Legende. Die sei er schon gewesen, als Fischer in den 1970er Jahren in das Rapid-Kuratorium kam. Andy Marek sorgte für Musik und Rapid-Spieler sowie Funktionäre verlasen Gebete.


Der Weg von der Kirche zum Friedhof begann mit einem Spalier des Block West, der Alfred Körner die letzte Ehre erwies.


Tausend Trauergäste begleiteten Alfred Körner auf seinem letzten Weg.


Am Baumgartner Friedhof. „Rapid bin ich“, die von ihm wieder in Erinnerung gerufene alte Rapid-Hymne, wurde für Alfred Körner am offenen Grab gesungen.