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Dienstag, 10. März 2026

FAC – Schwarz-Weiß Bregenz 2:0 (1:0)

2. Liga, 18. Runde, 10.3.2026
FAC-Platz, 594

Der FAC gewann schnörkellos gegen Schwarz-Weiß Bregenz. Es war ein Nachtragsspiel, nachdem zum ursprünglichen Termin am 20. Februar aufgrund Schneedecke abgesagt hatte werden müssen. Mit dem Sieg gehört der FAC nun auch nicht mehr nur nach Verlustpunkten zur Spitzengruppe. Vier Vereine liegen derzeit mit je 35 Punkten auf den ersten vier Plätzen und dahinter folgt die Austria Lustenau mit 34 Punkten. Ein enges Rennen an der Spitze.
Die Voraussetzungen waren ab diesem Abend ungleich. Während der FAC um die Titelentscheidung mitmischt, kämpft Schwarz-Weiß Bregenz darum, nicht der nach Spielbetriebseinstellung des SV Stripfing und der Insolvenz der Austria Klagenfurt einzige verbleibende sportliche Absteiger zu werden. Mit der Hypothek des Punkteabzugs wegen einer Fristversäumnis bei der Vorlage der Finanzen ein schwieriges Unterfangen.
Im Lauf der letzten beiden Jahrzehnte hatte es beim FAC mehrere mehr oder weniger kurzlebige Fangruppen gegeben. Die Blue Warriors halten sich mit Gründungsjahr 2022 jetzt schon verhältnismäßig lange. Sie supporteten und sangen u.a. „Wir sind aus Floridsdorf / und den ganzen Spielverlauf / der 12. Mann / von Anfang an.“ Besonders hervorgehoben wurde von ihnen mit „El Capitano“-Schal Mannschaftskapitän Mirnes Bećirović.
Der Bregenzer Auswärtsmob um Bianco e Nero Supporters '05 samt Sektion Wien stand mit Freunden vom FavAC auf der Längsseite. „Vom Neusiedler bis zum Bodensee, Schwarz-Weiß Bregenz und der FavAC!“ erschallte es von der zehnköpfigen Gruppe in den Floridsdorfer Abendhimmel. Trotz ausdauernden Supports sahen sie erneut auch diesmal wieder ihre Mannschaft verlieren. So hieß es am Ende trotzig: „Und tut das Spiel mal wieder richtig weh, scheiß drauf, immer weiter SWB!“
Nach vier Jahren war ich fast auf den Tag genau wieder einmal in der Floridsdorfer Hopfengasse beim FAC zu Besuch. Zuletzt war ich ebenfalls bei einem Nachtragsspiel im März 2022 beim FAC gewesen.

Samstag, 9. August 2025

Landhaus – Rapid-Frauen 1:0 (0:0)

ÖFB-Frauen-Cup, 1. Runde, 9.8.2025
FAC-Platz, 230

Der historisch erste Auftritt der Rapid-Frauen im bundesweiten Fußball und im ÖFB-Frauen-Cup endete im Ausscheiden in ersten Runde. In einem schwierigen Match hatten die Wiener Double-Siegerinnen und frischgebackenen Aufsteigerinnen in die zweite Liga gegen die neuen Ligakolleginnen aus der 2. Frauen-Bundesliga hart zu kämpfen. Zu mehr als einem doch klaren Abseitstor reichte es zum Leidweisen des zwei Drittel des Publikums stellenden Rapid-Anhangs nicht. Das entscheidende Tor fiel aus einem Kopfball auf der anderen Seiten für den 1968 gegründeten USC Landhaus, die mit zwölf österreichischen Meistertiteln (zuletzt 2000/01) und elf Cupsiegen (zuletzt 2001/02) sowie Europacupteilnahmen 2001/02 und 2018/19 eine andere Hausnummer an Tradition im Fußball der Frauen sind. In der jüngeren Vergangenheit unterstellten sie sich ab 2015 erst in einer Kooperation der Wiener Austria und wurde dann ganz von diesen übernommen. Ob man von daher noch deren grausliche Torhymne hat, ist hinterfragenswert. 2022/23 bis 2023/25 spielte der USC Landhaus anschließend in einer Spielgemeinschaft mit dem FAC als SG FAC – USC Landhaus und tritt nunmehr 2025/26 wieder als USC Landhaus an. Spielort der Pflichtspiele ist weiter der FAC-Platz und nicht mehr der Landhaus-Platz.

Dienstag, 15. März 2022

FAC – Kapfenberg 3:0 (1:0)

2. Liga, 18. Runde, 15.3.2022
FAC-Platz, 705

Souverän siegte der FAC im Nachtragsspiel – nachdem das Match zum ursprünglichen Termin im Februar nach einem Cluster von Coronainfektionen beim FAC abgesagt hatte werden müssen – gegen die Kapfenberger Sportvereinigung. Der Kapfenberger Goalie Giuliani schaute dabei bei zwei Toren sehr unglücklich aus.
Die Rückkehr in die höchste Spielklasse nach sieben Jahrzehnten (Abstieg aus der Staatsliga A 1953/54) rückt für den FAC in Griffweite. Mit dem Sieg steht der FAC in der Tabelle nur mehr einen Punkt hinter Austria Lustenau am zweiten Platz.
Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hatte ich zuletzt den Sportplatz an der Floridsdorfer Hopfengasse besucht. Der FAC hat den Platz 1966 von der jenseits der Stadtgrenze ausgewanderten Admira (seit 1971 Admira Wacker) übernommen. So wie er drei Jahrzehnte zuvor 1933 seinen vorherigen Sportplatz an der Galvanigasse nach dem Auszug der Admira und deren Umzug hierher bezogen hatte. Sollte der FAC seine Ambition erfüllen und tatsächlich in die Bundesliga aufsteigen, wird man – zum dann dritten Mal in der Vereinsgeschichte – nach sechs Jahrzehnten erneut der Admira folgen und die Bundesligaheimspiele in der Südstadt bestreiten. Am FAC-Platz soll demnächst aber ebenfalls gebaut werden. Anstelle der offenen Gegenseite, wo man zum Zweitligaaufstieg 2014 Sitzplätze auf den Stufen installiert hat, möchte man eine neue Haupttribüne errichten.