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Samstag, 27. Juli 2024
Arsenal U21 – Rapid II 0:4 (0:2)
Testspiel, 27.7.2024
X-Bionic Sphere, ca. 150
Schöner Testspielerfolg der Rapid II gegen die Arsenal Under-21s (früher Reserves genannt). An ihrem Trainingslagerstandort in einer Hotelanlage 21 Kilometer östlich der slowakischen Hauptstadt Bratislava empfing die Arsenal, die in einem frühen Zeitpunkt ihrer Vorbereitung sind, eine Rapid II, die bereits nächste Woche mit der Meisterschaft in Liga Zwa beginnt. Von Beginn an bestimmte Rapid das Match, in der zweiten Hälfte weniger deutlich. Insgesamt war das eine starke Vorstellung und ein verdienter Sieg. Nach den 90 Testspielminuten hängte man wohl auch zu Trainingszwecken ein Elfmeterschießen dran, das Arsenal 5:4 gewann.
Das Stadion hier ist als Leichtathletikstadion und nicht als Fußballstadion konzipiert, wie man schon an der seitlichen Positionierung der überdachten Tribüne erkennen kann. Mit der Tribüne und den umlaufenden (unterbrochenen) Stehplatzstufen rundum ist das aber eine taugliche Spielstätte. Das slowakische Futbalnet zeigt manche Jugendspiele des Fußballvereins von Šamorín hier an. Offen ist, ob diese auch tatsächlich im Stadion und nicht eher auf den Nebenplätzen stattfinden.
Die Anlage X-Bionic Sphere liegt in der Stadt Šamorín an der Donau. 2015 wurden die Reitsportanlagen eröffnet, denen 2016 das Stadion sowie diverse Wassersport- und Leichtathletikanlagen sowie ein Hotel folgten. Damit qualifizierte man sich als Olympiazentrum des slowakischen Olympischen Komitees. Der Name kommt von einer Schweizer Sportbekleidungsfirma. Die Fußballplätze (neben dem Stadion gibt es auch noch weitere Spielfelder) werden Fußballvereinen für Trainingslager angeboten.
Donnerstag, 22. Oktober 2020
Rapid – Arsenal 1:2 (0:0)
Europa League, Gruppe B, 1. Runde, 22.10.2020
Weststadion, 3.000
Starkes Rapid-Spiel, das unbelohnt blieb. Fountas traf abgebrüht zur 1:0-Führung. Arsenal FC reagierte, indem sie Qualität einwechselten. Nach einem Freistoß folgte zwanzig Minuten vor Schluss unglücklich der Ausgleich und bald darauf das 1:2. Dann ging nichts mehr. Aber es war trotz Niederlage ein leiwandes Match.
Es war das erste Pflichtspiel Rapids gegen Arsenal. Bisher hatte es nur Freundschaftsspiele gegeben – zuletzt das wegen Tumult auf den Rängen abgebrochene Spiel im Eisenstädter Lindenstadion 2002. Die höchste Niederlage setzte es beim ersten Aufeinandertreffen 1912 mit 2:8 am WAC-Platz im Prater, den höchsten Sieg feierte Rapid in Brügge 1953 mit 6:1. Ein Triumph der großen Rapid der 50er Jahre (Zeman, Happel, Hanappi, Gernhardt, beide Körner-Brüder, Dienst, Probst ...), die als eine der stärksten Mannschaften Kontinentaleuropas zu einem bezahlten Jubiläumsspiel einer belgischen Brauerei gegen den damaligen englischen Meister eingeladen worden war.
Auswärtsfans sind weiter verboten. An diesem Abend gab es aber getragen vom guten Spiel durchaus so etwas wie britischen Support mit alle paar Minuten einmal aufbrandenden, kurzen Gesängen von ein, zwei Zeilen. In normalen Zeiten wäre die Stimmung explodiert. „Auf geht's Rapid, kämpfen und siegen!“ hatte es zum Anpiff von der Ortstribüne durch die Masken getönt. UEFA-Vorschrift ist das permanente Tragen des Mund-Nasen-Schutzes im Außen- und Innenbereich. Unter dieser Maßgabe ließ die UEFA in der Gruppenphase im Unterschied zur Qualifikation Zuschauerinnen und Zuschauer je nach örtlicher Regelung bis zu 30% der Stadionkapazität zu. In Österreich ist man von 30% weit entfernt. Die exponentiell steigenden Zahlen an Infizierten und stark wachsenden Zahlen an im Spitälern Behandelten machen Einschränkungen verständlich. Dass diese Unsicherheit stiftend im Hü-Hott-Prinzip und ohne Anpassung an die Gegebenheiten vor Ort verhängt werden, ist schon schwerer nachzuvollziehen. Es war das letzte Rapid-Heimspiel, bei dem die behördliche Kapazitätsbeschränkung auf 3.000 Plätze Gültigkeit hatte und Verpflegung möglich war. Ab dem nächsten Mal werden vorläufig bis zur nächsten Begrenzung nur 1.500 Zuschauerinnen und Zuschauer erlaubt und Gastronomieangebot nicht mehr gestattet sein. „Wir wolln Rapid sehn!!!!!!“ forderte eine Gruppe Rapidfans und zeigte auf Spruchbändern die Botschaft „Auf unseren leeren Tribünen ist genug Platz, um Abstand zu halten / Funktionierende Konzepte und Disziplin müssen belohnt werden / Lasst uns Fans mit Maske und Abstand unseren Verein retten“.
Weststadion, 3.000
Starkes Rapid-Spiel, das unbelohnt blieb. Fountas traf abgebrüht zur 1:0-Führung. Arsenal FC reagierte, indem sie Qualität einwechselten. Nach einem Freistoß folgte zwanzig Minuten vor Schluss unglücklich der Ausgleich und bald darauf das 1:2. Dann ging nichts mehr. Aber es war trotz Niederlage ein leiwandes Match.
Es war das erste Pflichtspiel Rapids gegen Arsenal. Bisher hatte es nur Freundschaftsspiele gegeben – zuletzt das wegen Tumult auf den Rängen abgebrochene Spiel im Eisenstädter Lindenstadion 2002. Die höchste Niederlage setzte es beim ersten Aufeinandertreffen 1912 mit 2:8 am WAC-Platz im Prater, den höchsten Sieg feierte Rapid in Brügge 1953 mit 6:1. Ein Triumph der großen Rapid der 50er Jahre (Zeman, Happel, Hanappi, Gernhardt, beide Körner-Brüder, Dienst, Probst ...), die als eine der stärksten Mannschaften Kontinentaleuropas zu einem bezahlten Jubiläumsspiel einer belgischen Brauerei gegen den damaligen englischen Meister eingeladen worden war.
Auswärtsfans sind weiter verboten. An diesem Abend gab es aber getragen vom guten Spiel durchaus so etwas wie britischen Support mit alle paar Minuten einmal aufbrandenden, kurzen Gesängen von ein, zwei Zeilen. In normalen Zeiten wäre die Stimmung explodiert. „Auf geht's Rapid, kämpfen und siegen!“ hatte es zum Anpiff von der Ortstribüne durch die Masken getönt. UEFA-Vorschrift ist das permanente Tragen des Mund-Nasen-Schutzes im Außen- und Innenbereich. Unter dieser Maßgabe ließ die UEFA in der Gruppenphase im Unterschied zur Qualifikation Zuschauerinnen und Zuschauer je nach örtlicher Regelung bis zu 30% der Stadionkapazität zu. In Österreich ist man von 30% weit entfernt. Die exponentiell steigenden Zahlen an Infizierten und stark wachsenden Zahlen an im Spitälern Behandelten machen Einschränkungen verständlich. Dass diese Unsicherheit stiftend im Hü-Hott-Prinzip und ohne Anpassung an die Gegebenheiten vor Ort verhängt werden, ist schon schwerer nachzuvollziehen. Es war das letzte Rapid-Heimspiel, bei dem die behördliche Kapazitätsbeschränkung auf 3.000 Plätze Gültigkeit hatte und Verpflegung möglich war. Ab dem nächsten Mal werden vorläufig bis zur nächsten Begrenzung nur 1.500 Zuschauerinnen und Zuschauer erlaubt und Gastronomieangebot nicht mehr gestattet sein. „Wir wolln Rapid sehn!!!!!!“ forderte eine Gruppe Rapidfans und zeigte auf Spruchbändern die Botschaft „Auf unseren leeren Tribünen ist genug Platz, um Abstand zu halten / Funktionierende Konzepte und Disziplin müssen belohnt werden / Lasst uns Fans mit Maske und Abstand unseren Verein retten“.
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