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Donnerstag, 30. Dezember 2021
Porto – Benfica 3:1 (2:0)
Portugal, Primeira Liga, jornada 16, 30.12.2021
Estádio do Dragão, 46.250
Zum großen Jubel des nicht ganz ausverkauften, aber praktisch vollen Estádio do Dragão gewann der FC Porto im 21-Uhr-Abendspiel am Donnerstag den portugiesischen Klassiker gegen Benfica. Nach einem aberkannten Tor nach zwanzig Minuten, nach dem schon mit Torjubelmusik kollektives Auszucken im Stadion herrschte, obwohl der Linienrichter sogleich die Fahne oben hatte und dies nach dem üblichen minutenlangen Warten dann auch vom Fernsehsessel aus vom VAR bestätigt wurde, konnte Porto nicht ganz eine Viertelstunde später mit einem Doppelschlag binnen drei Minuten 2:0 in Führung gehen. Nach der Pause verkürzte Benfica auf 2:1, schwächte sich aber mit einem gelb-roten Ausschluss. Mit dem 3:1 in Minute 68 bestätigte Porto dann den Sieg in einem beiderseits guten Spiel. Damit bleibt Porto weiter punktegleich mit Sporting an der Spitze der portugiesischen Primeira Liga. Wie es bei solchen Prestigeduellen aber oft der Fall ist, zählte für Porto der Sieg über den Tabellendritten Benfica dennoch mehr als die drei Punkte. Zuletzt hatte man eine Woche zuvor an derselben Stelle auch Benfica mit 3:0 aus dem Cup geworfen, was die Entlassung von Benficas erst zu Saisonbeginn zurückgekehrten Trainers Jorge Jesus zur Folge gehabt hatte.
Die Kurve der Super Dragões (1986) zeigte zu Spielbeginn eine Choreographie mit hin und her bewegter Blockfahne mit Abbild des zwei Tage zuvor 84 Jahre alt gewordenen, seit 1982 (!) dem FC Porto als Präsident vorstehenden Pinto da Costa als König von Porto mit dem Spruch „Longa vida ao rei“ („Lang lebe der König“). Im Eck der anderen Hintertortribüne, neben mir, supportete das alternative Colectivo Ultras 95. Die Atmosphäre war dem Spitzenspiel durchaus würdig. So stellt man sich das vor. Im oberen Rang der gegenüberliegenden Längsseite befand sich der Benfica-Auswärtssektor. Ich hörte von ihm zwar wenig, was aber wohl eher stadionakustische als Support-Gründe hatte. Sie zeigten auch etwas Pyro.
Vor elf Jahren war ich hier beim Europacupgastspiel von Rapid im Jahr 2010 gewesen. Damals war im Unterschied zu diesmal auch Zeit für die schöne Stadt Porto geblieben. Das Estádio do Dragão hat sich jedenfalls seither nicht verändert. Der Futebol Clube do Porto hat seither weitere fünf portugiesische Meistertitel und zweimal den Cup gewonnen sowie darüber hinaus in der damaligen Saison 2010/11 die Europa League.
Freitag, 17. September 2010
Porto - Rapid 3:0 (1:0)
Europa League, Gruppe L, 16.9.2010
Estádio do Dragão, 30.014
Okay, das war hoffnungslos. Auch wenn wir bei unseren zwei guten Chancen, die wir in 90 Minuten gehabt haben, getroffen hätten, wären wir hier klar unterlegen. Die sind einfach wirklich gut. Hier kann man mit Anstand verlieren. Mehr war nicht drin.
Der FC Porto (Futebol Clube do Porto) wurde 1893 gegründet, war 24-mal portugiesischer Meister, 19-mal Cupsieger, gewann 2003 den UEFA-Cup sowie 1987 (Finale in Wien) und 2004 den Europacup der Meister bzw. die Champions League. 1980−82 war der alte Austrianer Hermann Stessl hier zwei Jahre Trainer.
Das 50.948 Plätze zählende Estádio do Dragão und wurde für die EM 2004 neu errichtet und 2003 eröffnet. Das ehemalige Heimstadion des FC Porto, das 1952 eröffnete Estádio das Antas, lag ein paar Straßen weiter. Es wurde 2004 abgerissen. Ist das Stadion zwar durchaus architektonisch imposant, so gefällt das enge, steile Stadion des Stadtrivalen Boavista doch mehr die große Schüssel des FC Porto.
Es gibt zwei Fanblöcke. Hinter dem Tor auf der anderen Seite die Super Dragões und im anderen Eck der Hintertortribüne, auf der auch der Auswärtssektor ist, das alternative Colectivo Ultras 95.
Vor dem Spiel wurde auch ein Blick in das Nachwuchszentrum des FC Porto geworfen. Bei der Besichtigung der Stadt Porto glänzte diese zwei Tage in ihrer Pracht.

















Estádio do Dragão, 30.014
Okay, das war hoffnungslos. Auch wenn wir bei unseren zwei guten Chancen, die wir in 90 Minuten gehabt haben, getroffen hätten, wären wir hier klar unterlegen. Die sind einfach wirklich gut. Hier kann man mit Anstand verlieren. Mehr war nicht drin.
Der FC Porto (Futebol Clube do Porto) wurde 1893 gegründet, war 24-mal portugiesischer Meister, 19-mal Cupsieger, gewann 2003 den UEFA-Cup sowie 1987 (Finale in Wien) und 2004 den Europacup der Meister bzw. die Champions League. 1980−82 war der alte Austrianer Hermann Stessl hier zwei Jahre Trainer.
Das 50.948 Plätze zählende Estádio do Dragão und wurde für die EM 2004 neu errichtet und 2003 eröffnet. Das ehemalige Heimstadion des FC Porto, das 1952 eröffnete Estádio das Antas, lag ein paar Straßen weiter. Es wurde 2004 abgerissen. Ist das Stadion zwar durchaus architektonisch imposant, so gefällt das enge, steile Stadion des Stadtrivalen Boavista doch mehr die große Schüssel des FC Porto.
Es gibt zwei Fanblöcke. Hinter dem Tor auf der anderen Seite die Super Dragões und im anderen Eck der Hintertortribüne, auf der auch der Auswärtssektor ist, das alternative Colectivo Ultras 95.
Vor dem Spiel wurde auch ein Blick in das Nachwuchszentrum des FC Porto geworfen. Bei der Besichtigung der Stadt Porto glänzte diese zwei Tage in ihrer Pracht.

















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