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Samstag, 15. August 2026
Kapfenberg – Wacker Innsbruck 0:1 (0:0)
2. Liga, 3. Runde, 15.8.2026
Alpenstadion Kapfenberg, 1.250
35°C
Liga Zwa in Kapfenberg. Während die Kapfenberger in der ersten Hälfte noch eher die Besseren waren, dominierte Wacker Innsbruck das Match nach der Pause und gewann es dann mit einem Tor nach 70 Minuten. Der Aufsteiger steht damit nach drei Runden bereits bei sechs Punkten, während die die Kapfenberger Sportvereinigung noch keinen Punktgewinn verzeichnen konnte.
Am Hitzetag machte die Tivoli Nord den Gästesektor zur Beach Party. Mit Hawaiihemden, Blumenketten, Badeente, Wasserbällen, Wasserspritzpistolen, diversen Strandutensilien und manch einer mit thematisch auch passender Kleidung wie Mallorca-Bierkönig-Leiberl supporteten sie fröhlich ihren Verein.
Fünf Jahre nach meinem letzten und zwölften Spielbesuch hier im Jahr 2021 war es wieder einmal an der Zeit, im jedenfalls eigene Charakteristik aufweisenden Kapfenberger Alpenstadion mit seinen sehenswerten Flutlichmasten vorbeizuschauen. Damals hieß das Stadion seit 2001 nach einem langjährigen Bürgermeister der Stadt Kapfenberg, der in seiner Amtszeit 1963 bis 1987 u.a. Verdienste um den Stadionausbau erworben hatte, aber zeitlebens seine Vergangenheit als Nazi unter den Tisch gekehrt hatte. Er hatte sich als Jugendlicher freiwillig zur SS gemeldet und war in einer Einheit, die u.a. in einem KZ Teil der Folter- und Massenmordindustrie der Nazis war. 2024 hat man das Stadion daher zu seinem vorherigen Namen rückbenannt. Bereits von 1950 bis 2001 hatte es so geheißen und seit 2024 heißt es nunmehr wieder Alpenstadion.
Freitag, 7. Mai 2021
Kapfenberg – Rapid II 1:1 (1:0)
2. Liga, 27. Runde, 7.5.2021
Franz-Fekete-Stadion, unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Hütteldorf gegen Kapfenberg ist nicht Simmering gegen Kapfenberg. Es war aber ein ordentliches Match mit robuster Kapfenberger Gangart gegen die jungen Rapidler.
Ein leider beachtliches Tor aus einem direkten Corner brachte die Kapfenberger früh in Führung. Die Rapidler spielten aber gut weiter und bekamen eine Viertelstunde später einen Elfmeter zugesprochen. Diesmal schoss Bošnjak. Aber auch er konnte nicht verwerten. Die Elfer und die Rapid II – eine schwierige Geschichte heuer. Nach der Pause fiel auch in der zweiten Spielhälfte früh ein Tor, diesmal aber auf der richtigen Seite und damit für Rapid. Nach Vorarbeit von Wunsch schönes Goalgetter-Tor von Fuchshofer. Chancen gab es auf beiden Seiten im weiteren Spielverlauf. Auch wenn mehr möglich gewesen wäre, sollte man mit dem Punkt nicht unzufrieden sein sein.
Für die Rapid II geht es in der Meisterschaft nunmehr um eine noch möglichst positive Platzierung in der Tabelle. Der Klassenerhalt ist nach dem auch formal beschlossenen Regionalligen-Abbruch in dieser Woche fixiert worden.
Die Kapfenberger Sportvereinigung (KSV) ist ein Urgestein der 2. Liga, in welcher der Verein mit Ausnahme von 15 Jahren in Landesliga und Regionalliga 1988/89 bis 2001/02 sowie vier Bundesligasaisonen 2008/09 bis 2011/12 seit der Einführung der gesamtösterreichischen zweithöchsten Spielklasse 1974/75 spielt. Von 46 Saisonen Liga Zwa war Kapfenberg 27-mal dabei (59%).
Die mit relativ guter Sicht außerhalb des Stadions postierten Grauen Falken ließen in der zweiten Hälfte einmal einen Anfeuerungsruf von sich hören. Bei meinem letzten Besuch hier 2019 bot sich die Kulisse des mit 6.450 Zuschauerinnen und Zuschauern bestbesuchten Kapfenberger Heimspiels seit 2012. An diesem Freitagabend gab es nur die traurig gewohnte Tristesse des Geisterspiels.
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