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Montag, 15. Juni 2009

Schwechat - Slovan HAC 4:0 (3:0)

Wiener Liga, 29. Runde, 13.6.2009
Rudolf Tonn Stadion, 250

Stadtliga-Meister SV Schwechat gewinnt auch das letzte Saisonspiel gegen Slovan ziemlich souverän. Der Titel wird sehr freundlich mit freiem Eintritt und freien Getränken gefeiert. Daß ich nach den vier Toren jeweils dieselbe Tormusik wie am Horrplatz ertragen mußte, hat allerdings einen dicken atmosphärischen Minuspunkt eingetragen. Wie die Mannschaft bei der Meisterehrung eine bereits leere Magnumflasche Sekt wie einen Teller hochgehoben präsentiert hat, glich das aber wieder aus. Eine großartige Szene.
Im großen Buch der österreichischen Fußballstadien kann Andreas Tröscher nur wenig über fußballerische Highlights in der Geschichte des 1980 eröffneten Stadions berichten. Als "eigentlichen Grund" des Stadionbaus nennt er auch nicht sportliche Aspekte, sondern die Errichtung der Ostautobahn.



























Montag, 3. November 2008

Slovan HAC - Donaufeld 0:2 (0:0)

Wiener Liga, 13. Runde, 2.11.2008
Slovan-Platz, 150

Der dritte Auswärtssieg an diesem Wochenende: Donaufeld gewinnt mit späten Toren nach einem teilweise hektischen Spiel gegen Slovan. Prägendster Eindruck: Der Platzsprecher Alfred Stachl, der in schlechtester ORF-Sportreportermanier gar nicht aufhört zu reden, u.a. ca. zehn Mal marktschreierisch das Kuchenbuffet anpreist ("sensationell, Riesenkuchen und nur eiiiinen Eurooo!") und, bei 0:2 und in der Nachspielzeit, aber noch bei laufendem Spiel, den Donaufeldern zu ihrem Erfolg gratuliert. Weniger wäre mehr.
Uwe Mauch schreibt vom ramponierten Kunstrasen, der vor kurzem durch einen neuen ersetzt worden ist, und von Antonín Panenka, der hier 1987 bis 1989 glänzte. Hinzuzufügen ist, daß hier auch Ümit Korkmaz entdeckt wurde. Slovan wurde 1902 gegründet, ist somit einer der ältesten Vereine Wiens. Das große Buch der österreichischen Fußballstadien berichtet in seinem Kapitel über den Horrplatz über den Abschnitt als der Verein der tschechischen Immigration in den 1920er Jahren Erstligist war und ab 1925 ebendort (unter dem Namen Tschechisches-Herz-Platz bzw. Ceské Srdce) gespielt hat.