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Samstag, 30. September 2023
Servette FC Chênois Féminin – Grasshoppers Frauen 3:1 (2:1)
Schweiz, Women's Super League, 4ème journée, 30.9.2023
Stade de la Fontenette, ca. 200
In der Schweizer ersten Liga der Frauen spielten Servette FCCF und GC Frauenfussball, die Frauen-Abteilung innerhalb der Fußballsektion des Grasshopper Club Zürich, im schönen Stadion von Étoile Carouge. Die Servette-Führung nach zehn Minuten konnten die Gäste in der ersten Hälfte noch ausgleichen, aber schon vor der Pause ging das Heimteam wieder in Führung und gewann schließlich auch verdient.
Der Servette FC Chênois Féminin (SFCCF) geht auf die 1974 gegründete Frauensektion des Club Sportif Chênois aus den bei Genf liegenden Gemeinden Thônex, Chêne-Bourg und Chêne-Bougeries zurück, die 2012 als Football Féminin Chênois Genève (FFCG) ein eigener Verein wurde und nunmehr seit 2017 ein Teil des Servette FC ist. Die größten Erfolge sind der Schweizer Meistertitel 2020/21 und der Cupsieg 2022/23.
Das Stade de la Fontenette in Carouge, eine Stadt im Kanton Genf (République et Canton de Genève), ist seit 1923/24 die Heimstätte des Étoile Carouge FC. Der Verein entstand 1922 aus der Fusion des während des Ersten Weltkriegs gegründeten Étoile Sportive du Léman und dem 1904 gegründeten FC Carouge, dessen Gründungsjahr man führt. Die größten Erfolge sind insgesamt zwölf Saisonen in der höchsten Schweizer Spielklasse: Série A, Groupe Ouest 1923/24 bis 1929/30, in der 1re Ligue, Groupe Ouest 1930/31, in der Ligue nationale, Groupe 2 1931/32 und 1932/33 sowie in der Ligue nationale A 1977/78 und 1997/98. Aktuell spielt Étoile Carouge in der drittklassigen Promotion League und ist Partnerverein von Servette FC. Das Stadion hat eine Kapazität von 3.690 Sitzplätzen und insgesamt 7.200 Plätzen. Neben der überdachten Haupttribüne gibt es Stehplatzstufen auf einer Hintertorseite und der gegenüberliegenden Längsseite. Der abgetrennte Auswärtssektor stammt aus der letzten Zweitligasaison von Étoile Carouge in der Challenge League 2011/12. Der einzige Punkt, der das Antlitz des Stadion etwas schmälert, ist der schnöde Kunstrasenbelag am Spielfeld
Freitag, 8. November 2019
Winterthur – Grasshopper Club Zürich 1:1 (1:1)
Schweiz, Challenge League, 14. Runde, 8.11.2019
Stadion Schützenwiese, 9.000
Der Abstieg der Grasshoppers brachte Winterthur einen Saisonhöhepunkt. Einen weiteren Höhepunkt hatte der FC Winterthur mit dem Sieg über den FC Thun bereits unter der Woche gefeiert, was allerdings zusammen mit dem Regen das Spielfeld sichtlich in keinen guten Zustand versetzt hat. Der Tabellenvierte Winterthur ging nach einer halben Stunde nach einem wunderschönen Solo gegen die Tabellenzweiten aus Zürich in Führung. Der Jubel währte allerdings nicht lange, da die Gäste eine Minute später umgehend ausglichen. Auf schwierigem Terrain gab es in der zweiten Hälfte nicht mehr viele Torchancen, sodass es beim Remis blieb.
Beide Fanblöcke begleiteten den Spielbeginn mit Choreographien und Pyro und auch im weiteren Spielverlauf brannte es auf beiden Seiten immer wieder. Sogar im Eck der Gegengerade einmal.
Die seit 2001/02 bestehende Fanszene der Bierkurve ist vielfältig für Integration sowie gegen Rassismus und Homophobie engagiert und betreibt mit dem Salon Erika eine Kunstgalerie im Stadion. Angefeuert wurde in ihren Gesängen „FC Winti“. Mit der Gegengerade gab es FCW-Wechselgesänge.
Auf Seiten der Gäste gab es eine 20-Jahres-Jubiläumsaktion der Blue Side Züri zum Intro, mit Pyro und hinter dem Stadion gezündetem Feuerwerk. Nach zwanzig Minuten wechselte der Zaunbehang zu „Vorwärts GCZüri“. Mit Pyrotechnik wurde im weiteren Spielverlauf alles andere als gespart. Die Auswärtsfans nutzen die Aufteilung in ihrem Bereich zwischen eigentlichem Gästesektor und dem ebenso mit Gästefans gefüllten Nebensektor auch einmal zu GCZ-Wechselgesängen.
Der FC Winterthur wurde 1896 als Excelsior FC Winterthur gegründet, aber noch im selben Jahr auf den heutigen Namen umbenannt. Dreimal wurde man Schweizer Meister: Zum ersten Mal gleich als Aufsteiger aus der zweiten Liga 1905/06, dann 1907/08 als Sieger der Ostgruppe im Finalspiel gegen die Young Boys aus Bern und zum dritten Mal als Sieger der Finalrunde 1916/17. Nach einer Fusion mit dem FC Veltheim spielte Winterthur 1915 bis 1923 als Vereinigter FC Winterthur-Veltheim, dann wieder als FC Winterthur. 1927 bis 1946 hieß der Verein nach der Fusion mit dem Winterthurer Sportverein offiziell Vereinigter FC Winterthur, trat aber unter dem Namen FC Winterthur zu Spielen an. Eine zweite erfolgreiche Phase hatte man im Jahrzehnt von 1967/68 bis 1976/77, in dem man zum letzten Mal in der höchsten Spielklasse der Schweiz spielte und je zweimal das Finale des Schweizer Cups (1968 und 1975) sowie des Ligacups (1972 und 1973) erreicht werden konnte. Seither spielt der FC Winterthur nunmehr mit Ausnahme der Drittligasaison 1998/99 seit über vier Jahrzehnten in der zweitklassigen Nationalliga B bzw. seit 2003 Challenge League. 2005/06 und 2011/12 kam man im Schweizer Cup bis ins Semifinale. 1992 bis 1994 spielte hier der später gewisse Bekanntheit erlangende Deutsche Joachim Löw und begann 1994 im Nachwuchs des FC Winterthur seine Trainerkarriere.
Rapid hatte den FC Winterthur 1907 im Osterturnier am Rudolfsheimer Sportplatz zu Gast und besiegte ihn dabei mit 4:1. Weitere Begegnungen gab es in den Wintertrainingslagern im türkischen Belek 2003 (4:2 für Rapid) und 2008 (3:0).
Die hier „Schützi“ genannte Schützenwiese wurde vom FC Winterthur bald nach dessen Gründung für Fußballspiele genutzt. Ab 1911 wurde sie vom Verein gepachtet und 1922 die erste Holztribüne mit 550 Sitzplätzen errichtet. Die heutige Haupttribüne wurde 1958 gebaut und das Stadion 1957 um die Stehplatzstufen erweitert, sodass eine damalige Kapazität von 14.987 Plätzen erreicht wurde. Auf der bis dahin offenen Gegengerade wurde 2015 eine beachtliche überdachte Stehplatztribüne errichtet (3.600 Stehplätze). Anderswo baut man bei Tribünenneubauten verglaste VIP-Galerien, hier eine reine Stehplatz-Längsseite. Die alten Stehplatzstufen hinter den Toren sind weiterhin erhalten, wobei man 2005 neben dem Fansektor Bierkurve als Familiensektor die sogenannte Sirupkurve eingerichtet hat (eine kleine überdachte Stahlrohrtribüne).
Vor dem Spiel wurde die Stadt Winterthur besichtigt und beim Geburtshaus von Hans Gamper, Mitgründer des FC Zürich und Gründer des FC Barcelona, vorbeigeschaut.











































































Stadion Schützenwiese, 9.000
Der Abstieg der Grasshoppers brachte Winterthur einen Saisonhöhepunkt. Einen weiteren Höhepunkt hatte der FC Winterthur mit dem Sieg über den FC Thun bereits unter der Woche gefeiert, was allerdings zusammen mit dem Regen das Spielfeld sichtlich in keinen guten Zustand versetzt hat. Der Tabellenvierte Winterthur ging nach einer halben Stunde nach einem wunderschönen Solo gegen die Tabellenzweiten aus Zürich in Führung. Der Jubel währte allerdings nicht lange, da die Gäste eine Minute später umgehend ausglichen. Auf schwierigem Terrain gab es in der zweiten Hälfte nicht mehr viele Torchancen, sodass es beim Remis blieb.
Beide Fanblöcke begleiteten den Spielbeginn mit Choreographien und Pyro und auch im weiteren Spielverlauf brannte es auf beiden Seiten immer wieder. Sogar im Eck der Gegengerade einmal.
Die seit 2001/02 bestehende Fanszene der Bierkurve ist vielfältig für Integration sowie gegen Rassismus und Homophobie engagiert und betreibt mit dem Salon Erika eine Kunstgalerie im Stadion. Angefeuert wurde in ihren Gesängen „FC Winti“. Mit der Gegengerade gab es FCW-Wechselgesänge.
Auf Seiten der Gäste gab es eine 20-Jahres-Jubiläumsaktion der Blue Side Züri zum Intro, mit Pyro und hinter dem Stadion gezündetem Feuerwerk. Nach zwanzig Minuten wechselte der Zaunbehang zu „Vorwärts GCZüri“. Mit Pyrotechnik wurde im weiteren Spielverlauf alles andere als gespart. Die Auswärtsfans nutzen die Aufteilung in ihrem Bereich zwischen eigentlichem Gästesektor und dem ebenso mit Gästefans gefüllten Nebensektor auch einmal zu GCZ-Wechselgesängen.
Der FC Winterthur wurde 1896 als Excelsior FC Winterthur gegründet, aber noch im selben Jahr auf den heutigen Namen umbenannt. Dreimal wurde man Schweizer Meister: Zum ersten Mal gleich als Aufsteiger aus der zweiten Liga 1905/06, dann 1907/08 als Sieger der Ostgruppe im Finalspiel gegen die Young Boys aus Bern und zum dritten Mal als Sieger der Finalrunde 1916/17. Nach einer Fusion mit dem FC Veltheim spielte Winterthur 1915 bis 1923 als Vereinigter FC Winterthur-Veltheim, dann wieder als FC Winterthur. 1927 bis 1946 hieß der Verein nach der Fusion mit dem Winterthurer Sportverein offiziell Vereinigter FC Winterthur, trat aber unter dem Namen FC Winterthur zu Spielen an. Eine zweite erfolgreiche Phase hatte man im Jahrzehnt von 1967/68 bis 1976/77, in dem man zum letzten Mal in der höchsten Spielklasse der Schweiz spielte und je zweimal das Finale des Schweizer Cups (1968 und 1975) sowie des Ligacups (1972 und 1973) erreicht werden konnte. Seither spielt der FC Winterthur nunmehr mit Ausnahme der Drittligasaison 1998/99 seit über vier Jahrzehnten in der zweitklassigen Nationalliga B bzw. seit 2003 Challenge League. 2005/06 und 2011/12 kam man im Schweizer Cup bis ins Semifinale. 1992 bis 1994 spielte hier der später gewisse Bekanntheit erlangende Deutsche Joachim Löw und begann 1994 im Nachwuchs des FC Winterthur seine Trainerkarriere.
Rapid hatte den FC Winterthur 1907 im Osterturnier am Rudolfsheimer Sportplatz zu Gast und besiegte ihn dabei mit 4:1. Weitere Begegnungen gab es in den Wintertrainingslagern im türkischen Belek 2003 (4:2 für Rapid) und 2008 (3:0).
Die hier „Schützi“ genannte Schützenwiese wurde vom FC Winterthur bald nach dessen Gründung für Fußballspiele genutzt. Ab 1911 wurde sie vom Verein gepachtet und 1922 die erste Holztribüne mit 550 Sitzplätzen errichtet. Die heutige Haupttribüne wurde 1958 gebaut und das Stadion 1957 um die Stehplatzstufen erweitert, sodass eine damalige Kapazität von 14.987 Plätzen erreicht wurde. Auf der bis dahin offenen Gegengerade wurde 2015 eine beachtliche überdachte Stehplatztribüne errichtet (3.600 Stehplätze). Anderswo baut man bei Tribünenneubauten verglaste VIP-Galerien, hier eine reine Stehplatz-Längsseite. Die alten Stehplatzstufen hinter den Toren sind weiterhin erhalten, wobei man 2005 neben dem Fansektor Bierkurve als Familiensektor die sogenannte Sirupkurve eingerichtet hat (eine kleine überdachte Stahlrohrtribüne).
Vor dem Spiel wurde die Stadt Winterthur besichtigt und beim Geburtshaus von Hans Gamper, Mitgründer des FC Zürich und Gründer des FC Barcelona, vorbeigeschaut.











































































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