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Mittwoch, 24. November 2021

Budafoki MTE – FC Ajka 1:1 (0:0)

Ungarn, NB II, 17. forduló, 24.11.2021
Promontor utcai stadion, 250

Remis im ungarischen Zweitliga-Mittwochabendspiel zwischen Budafoki MTE und FC Ajka. Nach weitgehend ereignisloser erster Spielhälfte fiel nach der Pause auf beiden Seiten ein Tor. Zuerst gingen die Gäste per Kopf in Führung, die Heimmannschaft glich aber per Elfmeter aus.
Den Anfeuerungsruf „Mindent bele“ ließ die Fangruppe Ultras Promontor, dem Spielgeschehen angepasst, von sich hören.
Der Budafoki MTE (Budafoki Munkás Testedző Egyesület, „Arbeitersportverein von Budafok“) wurde 1912 als Világosság Football Csapat gegründet. Bereits 1913 wurde daraus Budafoki Atlétikai és Football Club, 1919 dann Budafoki Munkás Testedző Egyesület, 1922 wiederum Budafoki Műkedvelő Testedző Egyesület, 1950 folgte Budapesti Gyárépítők MTE, 1951 kurz danach Budapesti Gyárépítők SK, 1956 hieß man Budafoki Építők Munkás Testedző Egyesület, ab 1957 lange Budafoki MTE Kinizsi Sportegyesület, in den 1980er Jahren Budafoki MTE-Törley, 1993 Budafoki Labdarúgó Club und 2017 schließlich wieder Budafoki MTE. Der heutige Budapester XXII. Bezirk Budafok-Tétény war bis 1950 eine eigenständige Gemeinde. Die beiden größten Erfolge in der Vereinsgeschichte sind die beiden Saisonen in der NB I 1945/46 und 2019/20.
Das Promontor utcai stadion an der Promontor utca wurde 2019 wurde für den Erstligaaufstieg renoviert. Die Haupttribüne wurde mit einem Holzdach versehen und gegenüber eine zweite Längsseitentribüne aufgestellt (Stahlrohr, ebenfalls mit Holzdach darüber). Es gibt derzeit eine Kapazität von 1.200 Sitzplätzen. Den Rekordbesuch gab es hier 1984, als im Magyar Kupa Ferencváros zu Gast war und das hier noch 7.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sehen konnten.

Sonntag, 2. März 2014

Ajka - Zalaegerszeg 1:1 (1:1)

Ungarn, Nemzeti Bajnokság II, 17. forduló, 1.3.2014
Városi Szabadidő- és Sportcentrum, 500

Ein recht ausgeglichenes Spiel ging auch entsprechend ausgeglichen aus. Beide Tore fielen binnen einer Minute. Erst traf Ajka und in schnellem Gegenzug sofort vom Anstoß weg trafen anschließend die Gäste, der einstige Meister von 2002 Zalaegerszegi TE.
Die Auswärtsfans waren mangels Heimsupport Alleinunterhalter in Sachen Stimmung. Das machten sie auch ganz gut. Ich habe nicht mitgezählt, wie oft der Ruf „szeg szeg szeg Zalaegerszeg“ zu hören war. Zwei oder drei Mal feuerte jemand aus dem Publikum die Heimmannschaft mit „Hajrá Ajka“ an.
Im Jahr 1923 wurde der Verein Ajka SE gegründet, 2001 spaltete sich die Fußballsektion zum heutigen FC Ajka ab. 1978 stieg man erstmals in die NBII auf und wechselte seither mehrere Male zwischen zweiter und dritter Liga hin und her. Größter Erfolg waren zwei vierte Plätze in der NBII 1980 und 2010. Von 1968 bis 1987 lief der Klub als Ajkai Alumínium SK als Werksverein des hiesigen Aluminiumwerks auf. Dieses wurde überregional bekannt als 2010 eine Giftschlamm-Lawine 40 km² überrollte und dabei neun Menschen tötete und 120 verletzte.
Das städtische Stadion wurde 1948 eröffnet. Seine große Tribüne wurde an den Abhang eines Hügels betoniert. Hinter der letzten Stufe waren Bäume umgeschnitten und Pfostenlöcher ausgehoben – hier wird gebaut. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich Klubhaus, eine Sporthalle und ein umzäunter Gästesektor. Auf der anderen Straßenseite gibt es einen weiteren Sportplatz, der vor dem Spiel ebenso wie auf die ungarische Kleinstadt Ajka kurz besichtigt wurde.