Freitag, 14. August 2026

LASK – Ried 4:1 (3:1)

Bundesliga, 3. Runde, 14.8.2026
Stadion auf der Gugl, 14.507

Ein Derby hat nicht immer eigene Gesetze. Klarer Favoritensieg des LASK im „Oberösterreich-Derby“ gegen die SV Ried. Dabei waren die Gäste anfangs in Führung gegangen, aber praktisch im Gegenzug glichen die LASKler aus und zogen noch vor der Pause auf 3:1 davon. Am Ergebnis änderte auch nichts, dass der LASK die letzte Viertelstunde nach roter Karte in Unterzahl spielte.
„Wächter zu Linz anno 1908“ war die Botschaft der Choreographie der Landstrassler zu Spielbeginn, eingerahmt von den Linzer Wahrzeichen und Pöstlingbergkirche und Linzer Schloss. Inmitten der Worte „Ultra LASK“ hielt ein solcher geharnischter Wächter des Gründungsjahrs 1908 erst altes Linzer Stadtwappen und Landstrassler-Logo in den Händen und zeigte sich dann mit Morgenstern kampfbereit. Lovro begrüßte die Linz City Group per Spruchband „U nemirnom moru života mi smo tvoja sigurna luka. Dobro došad, Lovro!“ (Im turbulenten Meer des Lebens sind wir dein sicherer Hafen. Willkommen, Lovro!“)
„Dreißig Jahre Vereinstreue“ hieß es zu Beginn im Rieder Sektor zum Jubiläumsjahr der Supras, mit ihrem Flügelhelm-Wappen und den Jahreszahlen 1996 und 2026 im in grün und schwarz gekleideten Block. Ordentlich Pyro hatte man auch aus Ried mitgebracht und zündete nach der Choreographie sowie danach noch einige weitere Male.
Mit „Wer nicht hüpft, der ist ein dummer Rieder Bauer“ hier und „Alle Linzer sind Fotzen“ dort richtete man sich u.a. gegenseitig die Abneigung aus. Derbystimmung.
Zu Saisonanfang nach dem zweiten Doublesieg der Vereinsgeschichte präsentiert sich der LASK nicht wie ein Abstiegskandidat wie zu Beginn seiner Meister- und Cupsiegersaison sondern wie als eingespielte Mannschaft des vergangenen Saisonendes. Trotz Veränderungen. Die Veränderungen des Sommers in Ried in Innkreis brauchen noch Zeit. Für den LASK steht nächste Woche englische Woche in Schottland im Europacup bei Celtic in Glasgow an.

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