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Samstag, 10. November 2018

UFC Pamhagen – UFC Pama 2:1 (0:0)

Burgenland, II. Liga Nord, 13. Runde, 10.11.2018
Sportplatz Pamhagen, 200

In den himmelblauen Dressen der Biancocelesti von Lazio spielte der UFC Pama, zu mehr als dem Ehrentreffer per Elfmeter in der Nachspielzeit reichte es aber in Pamhagen nicht. Es dauerte bis zur 78. Minute, bis das 1:0 fiel, dann wurde bald mit dem 2:0 nachgelegt.
Der UFC Pamhagen wurde 1933 als FC Pamhagen gegründet. Nach Jahren ohne Verein wurde er 1952 als UFC Pamhagen wieder ins Leben gerufen. 1986 stieg man erstmals für fünf Jahre in die fünftklassige II. Liga auf. Zuletzt stieg man 2018 aus der 1. Klasse Nord wieder in die II. Liga Nord auf.
Der Sportplatz verfügt über eine Tribüne mit 400 Sitzplätzen und einen überdachten Bereich vor dem Klubhaus auf der gegenüberliegenden Seite.
Vor dem Spiel wurde Pamhagen besichtigt.

Sonntag, 21. April 2013

UFC Pama - SK Pama 1:1 (0:0)

Burgenland, 1. Klasse Nord, 18. Runde, 20.4.2013
Sportplatz UFC Pama, 400

Nach dem Besuch des am Platz des SK Pama ausgetragenen ersten Derby seit 16 Jahren im Herbst stand nunmehr das zweite Derby in Pama an. Die Stimmung beim ersten Derby schien etwas freudiger gewesen zu sein, doch auch an diesem Nachmittag versammelten sich hier mit 400 Leuten immerhin 40 Prozent der 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner Pamas. Für so einen kleinen Ort ist das jedenfalls ein großes Derby.
Sportlich liegen beide Mannschaften im Mittelfeld der Tabelle, mit Respektabstand nach oben wie nach unten. Die Gäste vom SK Pama gingen zu Beginn der zweiten Halbzeit in Führung (Eigentor), doch der UFC Pama kam in Unterzahl gegen Ende dann noch zu einem umjubelten Ausgleich.
Anläßlich des ersten Derbys im Herbst wurde bereits der leere Sportplatz besichtigt. Der 1960 gegründete, politisch „schwarze“ UFC Pama blieb sportlich über die Jahrzehnte immer hinter dem politisch „roten“ Lokalrivalen zurück. Der 1967 eröffnete Sportplatz verfügt mit einer kleinen Tribüne und dem großen Klubhaus aber über mehr Ausbau als derjenige des SK Pama am anderen Ortsende. Bemerkenswert ist noch die 1875 erbaute Hubertuskapelle am Sportplatzgelände.















































Sonntag, 9. September 2012

SK Pama - UFC Pama 1:0 (0:0)

Burgenland, 1. Klasse Nord, 5. Runde, 8.9.2012
ASKÖ-Sportanlage Pama, 700

Mit etwas Glück − denn es sah lange nach einer klassischen 0:0-Partie aus − gewinnt der SK Pama das erste Ortsderby seit 16 Jahren gegen den UFC Pama. Es war ein offenes Match am Feld und ein Volksfest rund um dieses. 1.090 Menschen leben in der burgenländischen Ortschaft Pama und etwa 700 Leute fanden sich zu diesem Spiel an einem der beiden Sportplätze des Ortes ein. Denn sportlich ist Pama geteilt in zwei Lager, den politisch „roten“ und farblich grün-weißen SK Pama und den politisch „schwarzen“ und farblich blau-weißen UFC Pama.
Ein großes Derby in der sechsten Liga. Man möge mich korrigieren, aber dies ist wohl der kleinste Ort Österreichs, in dem es ein Derby zweier Vereine gibt.
Beiderseits gab es Fangruppen, Fahnen und ein bißchen Pyrotechnik. Die Gäste hatten dazu ein Transparent mit Spruch mit und machten sich auch während des Spiels ein wenig gesanglich bemerkbar.
Das Spiel zog Interessierte von nah und fern an. So nutzte eine Gruppe aus Zurndorf den Anlaß für einen Ausflug (reichlich Leergut entsorgten sie zum Mißfallen des Trainers des SK Pama sowie des Schiedsrichters am Spielfeld) und ein Expeditionsteam des Ballesterer erforschte Land und Leute für die Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift.
Der SK Pama wurde 1924 gegründet. An der burgenländischen Meisterschaft nahm man erstmals 1931 teil. Die 2. Klasse und die 1. Klasse blieben über Jahrzehnte das sportliche Revier, bis 1996 der Aufstieg in die 2. Liga, die fünfte Leistungsstufe, gelang. In dieser spielte der SK Pama bis man nunmehr 2012 wieder absteigen mußte. Ein Umstand, der aber immerhin nach über eineinhalb Jahrzehnten das Derby wiederbrachte.
Seinen Sportplatz bespielt der SK Pama seit den 1930er Jahren. Seit den 70er Jahren fanden immer wieder Ausbauten der Räumlichkeiten und der Infrastruktur statt. Eine überdachte Tribüne wie am Sportplatz des UFC Pama gibt es aber nicht.