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Mittwoch, 17. April 2024

Táborsko – Viktoria Žižkov 5:0 (2:0)

Tschechien, FNL, 23. kolo, 17.4.2024
Stadion Kvapilova, 903

Kantersieg in der Mittwochsrunde der tschechischen zweiten Liga. Mit einem Blitzstart stellte der drittplatzierte FC Táborsko in den ersten sieben Minuten auf 2:0. Danach gaben sie das Match nicht mehr aus der Hand und erhöhten den Spielstand Mitte der zweiten Hälfte binnen weniger Minuten auf 5:0. Viktoria Žižkov rangiert am 13. Tabellenplatz von 16 Vereinen.
Die Heimfans, darunter auch eine Fangruppe mit Blasinstrumenten und Trommel, konnten feiern. Nichts zu feiern hatten die zum schwierigen Spieltermin um 17:00 Uhr werktags angereisten Gästefans von Žižkoland. Dennoch wurde ihr Support beachtlicherweise immer lauter je weiter ihr Verein zurücklag.
Den 2012 aus der Fusion des FK Tábor mit dem FK Spartak Sezimovo Ústí entstandenen FC Táborsko habe ich bereits 2016 im damals bespielten Stadion Soukeník in Sezimovo Ústí besucht. Mit Ausnahme einer Abstiegssaison 2019/20 spielt man seither auch weiterhin in der zweiten tschechischen Liga. Spielstätte ist aber nunmehr das 2018 mit einer zweiten überdachten Tribüne ausgebaute Stadion an der Straße Kvapilova in der Stadt Tábor. Eine Galerie an Tafeln am Haupttribünengebäude informiert über die hiesige Fußballgeschichte ab 1921.

Samstag, 29. August 2020

Chrudim – Táborsko 1:0 (0:0)

Tschechien, FNL, 2. kolo, 29.8.2020
Stadion Za Vodojemem, 750

Mit dem Goldtor in der 70. Minute gewann Chrudim gegen den FC Táborsko, die in der ersten Hälfte gleich zwei Ausschlüsse hinnehmen mussten (einmal glatt rot und einmal gelb-rot).
Der MFK Chrudim wurde 1923 als AFK Chrudim (Atleticko-fotbalový klub Chrudim) durch Abspaltung der Fußballer vom 1887 gegründeten Sportverein SK Chrudim gegründet. Die AFK-Geschichte als Sportverein selbst reicht abseits vom Fußball bis 1899 zurück. In der kommunistischen Tschechoslowakei wurde aus dem Verein in den 1950er Jahren TJ Spartak Chrudim. 1974 fusionierte man mit TJ Lokomotiva Chrudim zu TJ Transporta Chrudim, kehrte aber später wieder zum Namen TJ Spartak Chrudim zurück. Ab 1994 benannte sich der Verein wieder AFK Chrudim bis er 2011 mit dem einstigen Mutterverein SK Chrudim, der 1925 eine neue Fußballsektion gegründet und in den 1990er Jahren in der zweiten Liga gespielt hatte, zum städtischen Fußballklub Městský fotbalový klub (MFK) Chrudim fusionierte. Nach Jahrzehnten in der Dritt-, Viert- oder Fünftklassigkeit seit 1937 (seit 2011 drittklassig) spielt man seit 2018 in der zweiten Liga.
Das Stadion Za Vodojemem ist seit 2004 als städtisches Stadion (Mestsky Stadion) im Besitz der Stadt Chrudim. Es war jahrzehntelang die Heimstätte des SK Chrudim, der aber in seinen Zweitligajahren in den 1990er Jahren im großen Letní stadion spielte.
Vor dem Spiel wurde die Stadt Chrudim besichtigt.