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Mittwoch, 11. Juni 2025
Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf – Pleissing-Waschbach 4:3 (2:2)
Niederösterreich, 2. Klasse Pulkau-, Thaya-, Schmidatal Unteres Play-Off West, 7. Runde, 11.6.2025
Sportplatz Sigmundsherberg, 73
Abwechslungsreiches Match in Sigmundsherberg. Dreimal gingen die Gäste vom USV Pleissing-Waschbach in Führung und dreimal konnte die Heimmannschaft ausgleichen, bis dann zum Schluss ein gerade eingewechselter Spieler noch den Siegestreffer zum 4:3 erzielte.
Angesichts des am Wochenende nahenden Saisonendes, zu dem es dieselbe Begegnung in Pleissing geben wird, zog man das Nachtragsspiel durch. Trotz Staatstrauer aufgrund des schrecklichen Massenmordes in Graz. Die Spieler trugen Trauerflor und vor Beginn wurde eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer abgehalten.
Der ESV Sigmundsherberg wurde im Jahr 1933 als 1. Sportverein Sigmundsherberg gegründet. Nach wenig Spielbetrieb in der Zeit des Zweiten Weltkriegs begann man nach der Befreiung 1945 neu unter dem ungewöhnlichen Kürzel ROSI, was für die Nachbarorte Rodingersdorf und Sigmundsherberg stand. Noch 1945 benannte man den Verein aber Eisenbahnersportverein Sigmundsherberg. Die größten Erfolge sind der Meistertitel der 2. Klasse Pulkautal 1957/58, nach dem man durch eine Ligareform aber nicht aufsteigen konnte, sowie der Gewinn des Unteren Play-off der 2. Klasse Schmidatal 1993/94 und 1994/95. Die Spielgemeinschaft aus dem ESV Sigmundsherberg und dem USV Klein-Meiseldorf besteht seit 2019.
Der Sportplatz wurde 1934 eröffnet. 1963 bis 1965 erweiterte man die Anlage und stellte 1969 das Kabinenhaus fertig, zu dem 1993 ein Zubau hinzukam. Die Kantine stammt aus dem Jahr 2008. Wie es sich für einen Sportplatz eines Eisenbahnervereins gehört, ist er nahe am Bahnhof. Für die Stützmauer der Böschung hat man alte Schwellen der Gleisanlagen benutzt.
Vor dem Spiel habe ich Sigmundsherberg besichtigt.
Mittwoch, 8. Mai 2024
Brunn/Wild – Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf 2:1 (0:1)
Niederösterreich, 2. Klasse Thayatal/Schmidatal, 17. Runde, 8.5.2024
Sportplatz Brunn/Wild, 80
Der USV Brunn/Wild drehte das Spiel und gewann gegen die Spielgemeinschaft aus ESV Sigmundsherberg und USV Klein-Meiseldorf. Die Gäste waren nach zwanzig Minuten in Führung gegangen. Mit einem sehr schön herausgespielten und abgeschlossenen Treffer gelang Brunn zwanzig Minuten vor Schluss der Ausgleich und aus einem Freistoß später das Siegestor im Nachtragsspiel der 17. Runde.
Der USV Brunn/Wild wurde 1971 als SV Brunn gegründet. Die ersten Jahrzehnte nahm man bis 1995 an der Hobbyligameisterschaft der Union-Liga Nord-Mitte teil. Nach der Auflösung der Union-Liga und Gründung der 3. Klasse Hornerwald im NÖFV 1995 wechselte Brunn schließlich mit der Saison 1996/97 in den Verbands-Spielbetrieb. Man spielte mit gutem Erfolg in der 3. Klasse, die man 1998/99, 1999/2000, 2000/01, 2001/02, 2007/08, 2009/10, 2010/11, 2012/13 achtmal gewann. 2017 wechselte Brunn aus der später aufgelösten 3. Klasse Hornerwald in die 2. Klasse Waldviertel Thayatal, in der man seither spielt (nach Ligenzusammenlegung 2022 nunmehr 2. Klasse Thayatal/Schmidatal).
Die Gemeinde Brunn an der Wild im niederösterreichischen Waldviertel besteht aus den zehn Ortschaften Atzelsdorf, Brunn an der Wild, Dappach, Dietmannsdorf an der Wild, Frankenreith, Fürwald, Neukirchen an der Wild, St. Marein, Waiden und Wutzendorf, in denen zusammen 840 Menschen leben. Die namensgebende Wild ist ein 2.500 Hektar großer Wald.
Mittwoch, 7. Juni 2023
Japons – Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf 2:2 (1:1)
Niederösterreich, 2. Klasse Thayatal/Schmidatal, 22. Runde, 7.6.2023
Sportanlage Japons, 80
Last-Minute-Remis zwischen dem SVU Japons und der Spielgemeinschaft aus ESV Sigmundsherberg und USV Klein-Meiseldorf. Die Gäste vergaben anfangs einen Elfmeter. Ende der ersten Hälfte fiel erst das 1:0 und kurz darauf das 1:1. Bald nach Wiederbeginn ging Japons 2:1 in Führung und hielt das in einem spannender werdenen Match bis fast zum Schluss. In der dritten Minute der Nachspielzeit der zweiten Hälfte gelang der SG Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf aber der vom mitgereisten Anhang euphorisch bejubelte Ausgleich.
Der SVU Japons wurde 1981 gegründet. Man spielte bis 2011/12 in der 3. Klasse Hornerwald und ist seither in der 2. Klasse Thayatal bzw. nunmehr 2. Klasse Thayatal/Schmidatal. 700 Menschen leben in der aus acht Ortschaften bestehenden Gemeinde Japons, wobei es im Hauptort Japons selbst 240 sind.
Aufgrund des am Donnerstag hier anstehenden Bierkirtag waren am Gelände des Sportplatzes Festzelt und Bierausschank der Brauerei Dangl aus Japons aufgestellt. Das Publikum konzentriert sich hier auf die erhöht liegenende Hintertorseite, auf der auch das Klubhaus steht.
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