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Donnerstag, 28. September 2023
Boskovice-Letovice – Pohořelice 1:0 (0:0)
Tschechien, Jihomoravský kraj, Krajský přebor, 14. kolo, 28.9.2023
Stadion v červené zahradě, 195
Am Nachmittag des tschechischen Feiertags am Donnerstag gewann der FC Boskovice-Letovice in seinem Stadion zu Füßen der Burg gegen die Gäste der TJ Sokol Pohořelice.
Der FC Boskovice-Letovice entstand 2023 aus dem Zusammenschluss des FC Boskovice mit dem 1934 gegründeten AFK Letovice. Bereits in der Saison 2022/23 war man zuvor als Spielgemeinschaft gemeinsam angetreten, zur neuen Saison 2023/24 tut man das auch unter gemeinsamen Namen. Die erste Mannschaft spielt hier regulär in Boskovice und die B tut dies in Letovice. Im Regionalcup (Krajský pohár) spielte auch die erste Mannschaft in Letovice.
Der SK Boskovice wurde 1921 als SK Boskovice gegründet. 1926 fusionierte man mit den anderen Sportvereinen der Stadt, dem jüdischen Makabi Boskovice, dem Arbeiterverein Rudá hvězda Boskovice und die Mazuráci, zum AC Velen Boskovice. Im Zuge der Unterstellung des Sports unter die Sokol-Organisation in der Tschechoslowakei wurde aus dem Verein 1949 die JTO Sokol Boskovice. 1953 wurde daraus DSO Spartak Boskovice, dann 1957 TJ Spartak Boskovice und schließlich 1959 TJ Minerva Boskovice. 2004 änderte man den Namen in 1. FC Boskovice, 2005 mit Sponsor SK Fotbal FC Nobica Boskovice und 2009 mit anderem Sponsor FC Forman Boskovice. Seit 2010 heißt der Verein FC Boskovice. 2006/07 bis 2009/10 spielte Boskovice viertklassig in der Divize D.
Das Stadion v Červené zahradě (Stadion im Roten Garten) in Boskovice wurde 1933 mit dem ersten Spiel in Betrieb genommen (die feierliche Eröffnung fand erst 1934 statt) und in den 1950er Jahren erweitert und ausgebaut. Vor fast genau 15 Jahren sahen hier am 24.9.2008 2.155 Zuschauerinnen und Zuschauer ein Cupspiel gegen Baník Ostrava (0:7).
Nach dem Spiel habe ich die Stadt Boskovice besichtigt.
Samstag, 4. Juli 2020
Drtiči Dolní Kounice – UFO Pohořelice 0:2 (0:0)
Testspiel, 4.7.2020
Stadion Dolní Kounice, ca. 100
Die Staří páni („Alte Herren“) trafen sich am heißen Sommernachmittag zum Fußballspiel. Es war ein Match, das – auch wenn nicht alles gelang – engagiert geführt wurde, allen Beteiligten sichtlich Freude machte und daher gut unterhielt.
Der SK Dolní Kounice wurde 1921 gegründet. 1948 wurde daraus mit der Umstellung des tschechoslowakischen Sportsystems im Rahmen der Sokol-Organisation Sokol Dolní Kounice, 1952 ZSJ STS Dolní Kounice, 1953 TJ Dynamo Dolní Kounice und 1993 wieder SK Dolní Kounice. Der Verein spielte bis in die 1990er Jahre in den unteren Amateurligen. 1993 übernahmen zwei Unternehmer František Klimeš und Miroslav Verba mit ihrer Firma WELT den Klub und steckten viel Geld hinein. 1996 stieg der Verein so erstmals in die viertklassige Divize auf (und wurde nach einer anderen Firma der Geschäftsleute FC Roubina Dolní Kounice benannt), 1998 weiter in die drittklassige MSFL und 2002 schließlich (mittlerweile seit 2000 FC Group Dolní Kounice) in die zweite tschechische Liga (Druhá liga). Bereits im Frühjahr der Saison 2002/03 krachten Firmen und Verein aber finanziell und konnten nicht mehr zahlen. Der Verein konnte die Meisterschaft gerade noch zuende spielen und stieg als Letzter sogleich wieder ab. WELT ging in Konkurs und ohne die Geldflüsse war der Verein auch in der MSFL nur mehr im hinteren Feld. Der Verein übergab seine Spielberechtigung an Tatran Kohoutovice, spielte dort in Brünn die Rückrunde und fusionierte nach Saisonende 2003/04 formal. Nach einigen Jahren ohne Fußball wurde 2007 ein neuer Verein unter dem Gründungsnamen SK Dolní Kounice gegründet, der in der untersten Liga begann und derzeit in der III. třída okresu Brno-venkov spielt.
Das Stadion versprüht mit seiner ausgebauten Längsseite noch den Charme der vergangenen Zeit des sportlichen Höhenflugs.
Vor dem Spiel wurde die südmährische Stadt Dolní Kounice besichtigt.



















Stadion Dolní Kounice, ca. 100
Die Staří páni („Alte Herren“) trafen sich am heißen Sommernachmittag zum Fußballspiel. Es war ein Match, das – auch wenn nicht alles gelang – engagiert geführt wurde, allen Beteiligten sichtlich Freude machte und daher gut unterhielt.
Der SK Dolní Kounice wurde 1921 gegründet. 1948 wurde daraus mit der Umstellung des tschechoslowakischen Sportsystems im Rahmen der Sokol-Organisation Sokol Dolní Kounice, 1952 ZSJ STS Dolní Kounice, 1953 TJ Dynamo Dolní Kounice und 1993 wieder SK Dolní Kounice. Der Verein spielte bis in die 1990er Jahre in den unteren Amateurligen. 1993 übernahmen zwei Unternehmer František Klimeš und Miroslav Verba mit ihrer Firma WELT den Klub und steckten viel Geld hinein. 1996 stieg der Verein so erstmals in die viertklassige Divize auf (und wurde nach einer anderen Firma der Geschäftsleute FC Roubina Dolní Kounice benannt), 1998 weiter in die drittklassige MSFL und 2002 schließlich (mittlerweile seit 2000 FC Group Dolní Kounice) in die zweite tschechische Liga (Druhá liga). Bereits im Frühjahr der Saison 2002/03 krachten Firmen und Verein aber finanziell und konnten nicht mehr zahlen. Der Verein konnte die Meisterschaft gerade noch zuende spielen und stieg als Letzter sogleich wieder ab. WELT ging in Konkurs und ohne die Geldflüsse war der Verein auch in der MSFL nur mehr im hinteren Feld. Der Verein übergab seine Spielberechtigung an Tatran Kohoutovice, spielte dort in Brünn die Rückrunde und fusionierte nach Saisonende 2003/04 formal. Nach einigen Jahren ohne Fußball wurde 2007 ein neuer Verein unter dem Gründungsnamen SK Dolní Kounice gegründet, der in der untersten Liga begann und derzeit in der III. třída okresu Brno-venkov spielt.
Das Stadion versprüht mit seiner ausgebauten Längsseite noch den Charme der vergangenen Zeit des sportlichen Höhenflugs.
Vor dem Spiel wurde die südmährische Stadt Dolní Kounice besichtigt.



















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