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Dienstag, 15. Juli 2025
Lockenhaus-Rattersdorf – Mannersdorf 8:1 (1:1)
Testspiel, 15.7.2025
Sportplatz Rattersdorf, 50
In Rattersdorf bat der SC Lockenhaus-Rattersdorf aus der burgenländischen fünftklassigen II. Liga Mitte den UFC Mannersdorf aus der sechstklassigen 1. Klasse Mitte zum Testspiel. Die Mannersdorfer waren damit auswärts in der eigenen Gemeinde zu Gast. Seit 1971 sind Rattersdorf und Liebing Teil der Gemeinde Mannersdorf an der Rabnitz. Nach zwei Toren in der ersten Hälfte, die beide von Mannersdorfern erzielt worden waren, dominierte in der zweiten Hälfte klar der höherklassige Verein.
Hauptspielort des SC Lockenhaus-Rattersdorf ist Lockenhaus. Der Sportplatz in Rattersdorf war einst die Spielstätte des 1967 gegründeten SC Rattersdorf-Liebing der beiden Nachbarorte Rattersdorf und Liebing. Das erste Spiel des neuen Vereins war ein Freundschaftsspiel gegen den SC Lockenhaus, das man gleich 3:2 gewann. Das erste Pflichtspiel gab es dann hier in Rattersdorf in der 2. Klasse Mitte B 1967/68 gegen den heutigen Gegner UFC Mannersdorf. Die größte Zeit hatte der Verein, als man 1991/92 die 2. Klasse Mitte gewann und darauffolgend als Aufsteiger in die 1. Klasse Mitte 1992/93 auf Anhieb erneut Meister wurde. 1993/94 bis 2003/04 spielte der SC Rattersdorf-Liebing dann in der II. Liga Mitte in der zweithöchsten Spielklasse des Burgenländischen Fußballverbands. Hinunter in die 2. Klasse ging es danach leider genauso schnell wie man ein Jahrzehnt zuvor hinaufgeklettert war. Zuletzt bildete der Verein bildete 2018 eine Spielgemeinschaft mit dem benachbarten SC Lockenhaus und fungierte 2018/19 als zweite Mannschaft. 2019 folgte dann die komplette Fusion zu einem gemeinsamen Verein.
Rattersdorf liegt direkt an der ungarischen Staatsgrenze. Während das Burgenland bereits 1921 begleitet von blutigen Kämpfen mit dutzenden Toten von Ungarn abgetrennt und als neuntes Bundesland in die Republik Österreich eingegliedert worden war, kamen die deutschsprachigen Ortschaften Rattersdorf (ungarisch Rőtfalva) und Liebing (ungarisch Rendek) erst 1923 im Zuge einer nochmaligen Grenzveränderung mit Ungarn zum Burgenland hinzu. Im Austausch für die kroatischsprachigen Ortschaften Ólmod (kroatisch Plajgor) und Szentpéterfa (kroatisch Petrovo Selo), die wieder an Ungarn zurück kamen.
Vor dem Spiel habe ich Rattersdorf besichtigt.
Mittwoch, 5. August 2020
Oberloisdorf – Mannersdorf 1:2 (0:1)
Testspiel, 5.8.2020
Sportplatz Oberloisdorf, 80
Derby im Vorbereitungsspiel zwischen dem SV Oberloisdorf aus der burgenländischen II. Liga Mitte und dem in der siebtklassigen 2. Klasse Mitte spielenden UFC Mannersdorf. Nach wenigen Minuten Spielzeit gingen die Gäste aus Mannersdorf an der Rabnitz, Heimatort und Heimatverein von Christopher Trimmel, in Führung und hielten sich gut. Erst in der zweiten Hälfte gelang Oberloisdorf der Ausgleich. Drei Minuten vor Schluss erzielten die Mannersdorfer aber ihren Siegestreffer. Auch im Testspiel hat ein Derby eigene Gesetze.
Der SV Oberloisdorf wurde 1954 gegründet. Zuvor hatte es bereits von 1932 bis 1938 einen FC Loisdorf gegeben, der aber keinem Verband angehörte und nur einen losen Spielbetrieb hatte. Der SVO stieg dann 1954/55 in der burgenländischen 2. Klasse Mitte ein, gewann diese auf Anhieb und stieg gleich in die 1. Klasse auf. In der II. Liga Süd spielte man 1961/62 bis 1963/64 sowie 1967/68, stürzte aber dann nach einem Jahr in der 1. Klasse wieder in die 2. Klasse Mitte hinunter. 1974/75 schaffte man es noch einmal in die 1. Klasse, spielte sonst aber Jahrzehnte in der 2. Klasse. Erst 2014/15 stieg man als Meister wieder in die 1. Klasse auf und marschierte dann sogar in die II. Liga Mitte durch, in der welcher der Verein aus der 800 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden mittelburgenländischen Gemeinde seither spielt.
Der Sportplatz von Oberloisdorf liegt direkt am Flusslauf der Rabnitz. An der Längsseite dominiert das große Klubhaus die Ansicht, das spielfeldseitig zwei schöne Vereinsnamen-Aufschriften trägt.
































Sportplatz Oberloisdorf, 80
Derby im Vorbereitungsspiel zwischen dem SV Oberloisdorf aus der burgenländischen II. Liga Mitte und dem in der siebtklassigen 2. Klasse Mitte spielenden UFC Mannersdorf. Nach wenigen Minuten Spielzeit gingen die Gäste aus Mannersdorf an der Rabnitz, Heimatort und Heimatverein von Christopher Trimmel, in Führung und hielten sich gut. Erst in der zweiten Hälfte gelang Oberloisdorf der Ausgleich. Drei Minuten vor Schluss erzielten die Mannersdorfer aber ihren Siegestreffer. Auch im Testspiel hat ein Derby eigene Gesetze.
Der SV Oberloisdorf wurde 1954 gegründet. Zuvor hatte es bereits von 1932 bis 1938 einen FC Loisdorf gegeben, der aber keinem Verband angehörte und nur einen losen Spielbetrieb hatte. Der SVO stieg dann 1954/55 in der burgenländischen 2. Klasse Mitte ein, gewann diese auf Anhieb und stieg gleich in die 1. Klasse auf. In der II. Liga Süd spielte man 1961/62 bis 1963/64 sowie 1967/68, stürzte aber dann nach einem Jahr in der 1. Klasse wieder in die 2. Klasse Mitte hinunter. 1974/75 schaffte man es noch einmal in die 1. Klasse, spielte sonst aber Jahrzehnte in der 2. Klasse. Erst 2014/15 stieg man als Meister wieder in die 1. Klasse auf und marschierte dann sogar in die II. Liga Mitte durch, in der welcher der Verein aus der 800 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden mittelburgenländischen Gemeinde seither spielt.
Der Sportplatz von Oberloisdorf liegt direkt am Flusslauf der Rabnitz. An der Längsseite dominiert das große Klubhaus die Ansicht, das spielfeldseitig zwei schöne Vereinsnamen-Aufschriften trägt.
































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