Sonntag, 27. September 2020

Tatran Jablonica – Cerová 1:1 (0:1)

Slowakei, VI. liga ObFZ Senica sk. A, 8. kolo, 27.9.2020
Štadión Jablonica, 400

Remis im Nachbarschaftsdörfer-Derby zwischen Tatran Jablonica und FK Cerová. Der Papierform nach waren die Gastgeber zu favorisieren, in Führung gingen aber nach einer halben Stunde die Gäste. Es gilt wie eh und je der Spruch, dass ein Derby eigene Gesetze hat. Auch das zahlreich erschienene und den Sportplatz füllende Heimpublikum konnte aber jubeln, als wenige Minuten nach der Pause der Ausgleichstreffer erzielt wurde. Beim 1:1 blieb es dann auch.
Die TJ Tatran Jablonica wurde 1951 gegründet. Die Fußballgeschichte in Jablonica reicht aber bis in die 1920er Jahre zurück und 1930 war hier mit dem ŠK Jablonica ein erster Verein gegründet worden, der ab 1937 am Meisterschaftsbetrieb teilnahm. 1937 wurde der Verein in Sokol Jablonica umbenannt und 1940 in AC Slovan Jablonica. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb aber eingestellt und erst nach der Befreiung wiederaufgenommen. 1951 entstand anstelle von AC Slovan Tatran Jablonica als Sportverein des hiesigen Sägewerks, unter dessen Obhut man bis 1992 stand.
Der Sportplatz im ehemaligen Schlosspark verfügt über ein zweistöckiges Klubhaus und eine Tribüne, die im Jahr 2000 renoviert wurde. Blickfang ist hier vor allem aber die ehemalige Schlossanlage im Hintergrund.
Vor dem Spiel wurde das westslowakische Dorf Jablonica besichtigt.

Borský Svätý Jur – Štefanov 2:5 (0:3)

Slowakei, VI. liga ObFZ Senica sk. B, 8. kolo, 27.9.2020
Štadión Severína Krátkeho, 200

Das Tabellenschlusslicht FK Borský Svätý Jur verlor auch das Sonntagmittagsspiel gegen den ŠFK Štefanov. Nach dem klaren Pausenstand schien nach dem schnellen 1:3 und dem 2:3 per Elfmeter etwas möglich, aber die Hoffnung währte nicht lange.
Der FK Borský Svätý Jur wurde 1923 als Sportverein gegründet. 1933 begann man den Meisterschaftsbetrieb. In den 1950er Jahren spielte man erstmals in den regionalen Ligen auf Ebene des Bezirks Senica. Seit 1990 trägt man den heutigen Namen als Futbalový klub Borský Svätý Jur. 1992 bis 1997 spielte der Verein im Fußballverband von Bratislava (VI. liga Bratislava – vidiek), wechselte dann aber wieder in den ObFZ Senica zurück.
Der Sportplatz im westslowakischen Dorf Borský Svätý Jur wurde 1976 eröffnet. Benannt ist das Štadión Severína Krátkeho nach Severín Krátky, der sich um den Bau verdient gemacht hatte. 2012 und 2013 wurde das Gebäude umfangreich renoviert.