Donnerstag, 20. September 2018

Rapid – Spartak Moskau 2:0 (0:0)

Europa League, Gruppe G, 20.9.2018
Weststadion, 21.400

Rapid zeigte wieder sein Europacupgesicht und es war gut. Wir spielten gut und erfolgreich gegen den russischen Rekordmeister Спартак-Москва (sowjetischer Rekordmeister ist hingegen Dynamo Kiew), der zuletzt 2016/17 russischer Meister gewesen war, 2017/18 in der Premjer-Liga Dritter war und aktuell intern kriselte. Müldür erzwang mit Kopfball ein Eigentor und Murg traf in einem herrlichen Konter nach Traumpass von Schwab. Spartak machte natürlich Druck, aber mit Glück und Können (ja!) wurde gewonnen.
Die Europacupstimmung im Weststadion war wieder außerordentlich. Der Block West trieb an und auch Ost und Nord wurden immer wieder einmal motiviert.
Der Auswärtssektor wurde von der UEFA gesperrt, da sie den Spartak-Fans, befreundet mit Olympiakós, zwei Europacup-Auswärtsspiele und ein drittes auf Bewährung verboten hatte. Im Frühjahr war in Bilbao ein Polizist an einem Herzinfarkt gestorben, als sich Anhänger von Athletic und Spartak gegenseitig den Schädel einschlugen. Drei Dutzend Spartak-Fans hatten sich auf der Nord oben neben den leeren Gästesektor gestellt und supporteten von dort aus ihre Mannschaft. Nach einer halben Stunde wurde über die Stadionlautsprecher mitgeteilt, dass es mit den UEFA-Verantwortlichen abgeklärt ist, dass sie ohne weitere Sanktionen in den leeren Gästesektor hinübergehen können. Das millionste Beispiel für Absurdität von Sektor- und Stadionsperren.
Magischer SCR.

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