Dienstag, 21. August 2018

Horn U16 A – Wiener Sport-Club U16 2:0 (1:0)

Testspiel, 21.8.2018
Nachwuchsleistungszentrum SV Horn – Standort Hollabrunn, 25

Die U16 des SV Horn gewann gegen die Kollegen des
Wiener Sport-Club ein freundschaftliches Testspiel am Gelände des Horner Nachwuchsleistungszentrums in Hollabrunn.
Der SV Horn übernahm 2013 den Hollabrunner Standort der einstigen Frank-Stronach-Akademie der Wiener Austria, die der Milliardär 2009 zusperren ließ, nachdem ihn sein Spielzeug Fußball nach ein paar Jahren nicht mehr interessierte und er sich anderem Zeitvertreib zuwendete, wo er etwas mit Geld zuschütten und dann kaputtmachen konnte. Der SV Horn richtete hier in Kooperation mit dem 1989 gegründeten Sportinternat Hollabrunn und dem NÖFV sein Nachwuchsleistungszentrum ein. Die Anlage umfasst drei Rasenplätze, eine Turnhalle und weitere Einrichtungen.

11 Freunde, 201



Rezension


11 Freunde
Magazin für Fußballkultur
Nr. 201, August 2018
164 S. + 60 S.








Im Bundesliga-Sonderheft zum deutschen Saisonstart gibt es wieder mehrere Interviews mit diversen Akteuren des Fußballbetriebs über ihre Karrieren. An Hintergrundartikeln gibt es Berichte über nicht genutzte Dauerkarten, über lebende Tier-Maskottchen oder das florierende Geschäft mit gefälschten angeblich bei Spielen getragenen Dressen. Schmunzeln muss ich bei den 11 Freunden trotz oder auch wegen ihres Bemühens darum nur selten. Bei der Idee, auch für deutsche Vereine lateinische Wappensprüche zu kreieren, wie sie in England üblich sind, habe ich beim für Nürnberg vorgeschlagenen Spruch „societas stupida est“ nicht nur geschmunzelt sondern breit gegrinst. (Übersetzung von „der Glubb is a Debb“)

Daten, Zahlen und Fakten zu den Vereinen sowie Einschätzungen für den jeweiligen Klub zur neuen Bundesligasaison 2018/19 von der Redaktion bekannten Bloggerinnen und Bloggern gibt es in einem beiliegenden Sonderheft. Als Titelblattillustration hat man den deutschen Meisterteller genommen und schon mal vervollständigt: Bis 2025 hat man jeweils Bayern München als Meister eingraviert und 2026 als letzten Meister, der am Teller Platz hat, den HSV.

Sonntag, 19. August 2018

LASK – Rapid 2:1 (0:0)

Bundesliga, 4. Runde, 19.8.2018
Waldstadion Pasching, 5.864

Klar unterlegen verlor Rapid in Pasching. Dem LASK sah man die Anstrengung des unter der Woche absolvierten Spiels nicht an, Rapid hatte hingegen rotiert und war vor allem ohne Schwab sichtlich ersatzgeschwächt. Ein Knasmüllner-Stangenschuss nach zwanzig Minuten, ein Kopfball nach der Pause und ein vergebener Elfmeter waren bis zum Ausgleich nach einem Corner infolge des Elfers die einzige Ausbeute Rapids gewesen, während der LASK in unsere Hälfte drängte und schließlich nach etwas mehr als einer Stunde auch ins Tor getroffen hatte. Nur vier Minuten nach Berishas Treffer erzielte der LASK das Siegestor.
Vorige Saison hatte Rapid angesichts der LASK-Spielstärke eher überraschend alle Spiele gegen sie gewonnen gehabt.
Beide Mannschaften hatten unter der Woche im Europacup gespielt, der LASK auf der Linzer Gugl gegen Beşiktaş und Rapid gegen Slovan Bratislava. Es war nur eine kurze Rückkehr des LASK nach Linz. Im Paschinger Waldstadion hat man mittlerweile auch den Nebensektor neben der alten Westtribüne überdacht.
Ein UR-Spruchband sprach der angesichts des Brückeneinsturzes leidgeprüften Bevölkerung von Genua Kraft zu.