Mittwoch, 17. Juli 2013

11 Freunde, 140


Rezension


11 Freunde
Magazin für Fußballkultur
Nr. 140, Juli 2013
118 S.






Eine Auswahl der schönsten Exemplare aus seiner wunderbaren Sammlung von Stadionpostkarten zeigt Pascal Claude. Sie waren in den letzten Jahren in unregelmäßigen Abständen auf seinem leider eingestellten Blog Knapp daneben vorgestellt worden und sind hier nun in geballter Pracht zu bewundern.

Gute Lektüre sind im Heft eine Reportage vom Play-off um den Aufstieg in die englische Premier League und von einer schwierigen Auswärtsfahrt der Fans von Arsenal Kiew. Es ist dies die einzige linke Fanszene in der ansonsten wie gehabt überall rechtsextremen Ukraine und dementsprechend sind sie ein beliebtes Ziel von gewalttätigen Angriffen.

In seinem Vorschlag für ein fußballhistorisches Wochenende in und um Wien wählt Reinhard Krennhuber schöne Orte aus (mit der Ausnahme Mattersburg). Er ist aber nicht mehr gut informiert, wenn er schreibt, „das alte Tribünendach tut weiterhin tapfer seinen Dienst“ in der Ruine des Eisenstädter Lindenstadions. Das Dach wurde 2011 abgerissen. Daß der Sportclub-Platz nicht in einem ominösen „Wien Parndorf“ liegt, da so ein Ort nicht existiert, weiß Krennhuber aber sicherlich. Womöglich eine Eigenkreation der Redaktion.
Nachtrag: Erklärung siehe Kommentarposting!

Kommentare:

  1. Krennhuber weiß sowohl, dass das Lindenstadion kein Dach mehr hat als auch dass Mattersburg abgestiegen ist. Von Wien-Parndorf gar nicht zu reden. Wenn der zuständige 11Freunde-Redakteur das Ergebnis des Telefongesprächs wie vereinbart noch einmal zur Durchsicht geschickt hätte, wären die peinlichen Fehler nicht passiert. Klaro?

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  2. Das erklärt das! Es hätte mich auch sehr gewundert, woher diese unverständlichen Wissenslücken eines geschätzten Fußballexperten gekommen wären.

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